Tagebuchbloggen 05.11.2014

Es ist der 05. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

6:20 Der Wecker klingelt. Ich drück auf Snooze und kuschel noch ein wenig mit der Decke.

6:50 Der kleine kleine Mensch wird zu mir ins Bett gelegt. Er will aber noch das „Feuerwehr-Buch“ („Was machen die da?“ von Doro Göbel und Peter Knorr) gucken und führt ein Drama erster Güte auf, bis der Liebste ihm das richtige Buch gebracht hat. Irgendwie schaffe ich es auch, aufzustehen, mich und paralell den großen kleinen Menschen anzuziehen („Ich bin sooooo müde, ich KANN mich nicht anziehen!“). Viel zu spät komme ich nach unten zum Frühstück. Dann will der kleine kleine Mensch auch noch mein Nutellabrot essen. In der gesamten Routine ist der Wurm drin. Der Liebste geht schonmal in den Keller, die Fahrräder holen, während ich den kleinen Menschen die Zähne putze. Der große kleine Mensch ist heute sehr kooperativ, der kleine kleine Mensch hält sich noch immer an meinem Nutellabrot fest. Irgendwie schaffe ich es trotzdem, ihm eine Jacke und die Schuhe anzuziehen. Als wir aufs Rad steigen, merkt der große kleine Mensch, dass das Vorderrad blockiert. Die Schraube hat sich gelockert. Da das auf die schnelle nicht wieder so einzustellen ist, dass die Bremse nicht schleift, wird der große kleine Mensch kurzentschlossen in den Fahrradanhänger gepackt und der Liebste und die kleinen Menschen fahren zum Kindergarten und ich zur Arbeit.

8:05 Ungewöhnlich spät sitze ich am Schreibtisch.

8:30 Uhr Gruppenbesprechung, danach direkt weiter ins nächste Meeting, anschließend dem Chef eine kurze Zusammenfassung geben.

11:10 Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch und kann endlich anfangen, Ergebnisse für die Besprechung morgen früh zu produzieren.

11:30 Uhr Mittagessen

12:40 Zurück vom Mittagessen. Kopfschmerzen. Und dieser Gyrosteller liegt auch noch schwer im Magen.

Statt Ergebnisse produzieren muss ich mich mit Nervkram rumschlagen. Software, die nich richtig funktioniert. Also zwischendurch mal schnell den MeMadeMittwoch-Post geschrieben, um mich nicht drüber aufzuregen, dass es nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Jetzt gehts aber und die Ergebnisse wollen noch hübsch aufbereitet werden (aka in eine Präsentation verwandelt werden).

16:30 Heute ist Laternenumzug im Kindergarten. Damit nicht alle Schulen und Kindergärten am gleichen Tag mit den Laternen umherziehen und Familien mit mehr als 1 Kind in terminliche Schwierigkeiten geraten, verteilen sich die Umzüge auf verschiedene Tage vor dem 11.11. Damit die Vorbereitungen im Kindergarten ungestört vonstatten gehen können, müssen die kleinen Menschen heute etwas früher abgeholt werden. Schnell nach Hause fahren, Laternen holen, anständige Schuhe anziehen und dann wieder los zum Kindergarten.

17:30 Jetzt also ein paar Runden im Garten des Kindergartens im Kreis gehen, dabei Laternenlieder singen, von denen man maximal die erste Strophe auswendig kann und dabei darauf achten, dass die kleinen Menschen nicht stolpern, immer schön weitergehen, nicht abhanden kommen. Dann wird sich ums Feuer versammelt, die Kinder begleiten szenisch das Sankt Martins Lied und anschließend gibt es Weckmänner, Kinderpunsch und Glühwein.

19:30 Wir sind zu Hause. Während die kleinen Menschen noch eine Tierdoku schauen packen der Liebste und ich die Kleider für die kleinen Menschen zusammen für den morgigen Trip nach Schwaben. Währenddessen stellen wir fest, dass der Bahnstreik den Reiseplänen des Liebsten und der kleinen Menschen einen Strich durch die Rechnung macht. Also umplanen. Zum Glück haben wir ein Auto, so dass sie das wohl nun benutzen werden, auch wenn es alleine mit 2 kleinen Menschen eigentlich entspannter ist, ICE statt Auto zu fahren. Aber nicht, wenn die Verbindungen derart unsicher sind.

20:00 Die kleinen Menschen müssen dringend ins Bett. Wir schauen noch ein Wimmelbuch an, lesen ein Kapitel aus dem Räuber Hotzenplotz und dann mache ich den kleinen Menschen ein Hörspiel an und gehe ins Wohnzimmer. Während ich in der Mediathek „Das Leben der Anderen“ schaue, erledige ich noch ein paar überfällige Überweisungen, schreibe Mails, um meine Wochenendplanung ohne Auto und ohne S-Bahn zu organisieren und schreibe diesen Post zuende.

Jetzt noch schnell ein paar Kleinigkeiten aufräumen, morgen kommt die Haushaltshilfe. Dann ins Bett.

 

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