Sonntagssachen

MollieMakes gelesen. Mich über die Belegschnittteile des coat dress von Gertie gewundert. Bei einer Nähmaschinenreparatur zugeschaut. Johannisbeerbaiser gegessen*. Einen Regenbogen gesehen. Eine Spieluhr enträtselt. Im Wald gewesen. Tee getrunken. Lasagne leer gefuttert.
* Die Baisermasse ist wie ein Schokokuss. Wer in Wermelskirchen vorbeikommt, sollte sich durch das Tortenangebot der Konditorei Wild essen. Und am allermeisten durch die verschiedenen Beerenbaisers…

#ootd 20.02.2012

via Instagram http://ift.tt/2lye06FFebruary 20, 2017 at 09:49AM

 

Simplicity 2403 mit halbem Tellerrock aus grauem Anzugstoff, Jenna Cardi Upcycling aus einem Merinostrickpulli.

(Die gestern eingedrehten Locken sind schon wieder fast weg. Der Aufwand lohnt sich also wirklich nur für ganz besondere Anlässe. Was aber dann dazu führt, dass ich es so selten mache, dass mir die Übung fehlt. Doofe Zwickmühle)

Freitagsliebe (3): Marja Katz

Weiter geht es mit der Freitagsliebe, eine locker Folge von Beiträgen, wo ich eine mir liebgewonnene Person aus dem Netz mit Liebe überschütte. Denn Hasss gibt es in diesem Internet schon genug. Die Idee stammt von der wunderbaren Vrouwelin.

Irgendwann fragte ich bei Twitter, ob es denn vielleicht auch nähbegeisterte Personen in Köln gäbe, ich sehnte mich nämlich sehr nach soetwas wie einem Nähkränzchen. Zum einen wurde ich so auf den Nähnerd-Stammtisch aufmerksam und zum anderen meldete sich Antonia. Nachdem wir gegenseitig unsere Blogs leergelesen hatten, trafen wir uns an einem Samstag vormittag in der Stadt und gingen gemeinsam Stoff kaufen und einen Kaffee trinken. Und seither ist es Liebe. Das mit dem gemeinsamen Nähkränzchen hat zwar noch ein bisschen gedauert und wir mussten verschiedene Formate ausprobieren, aber mittlerweile treffen wir uns regelmäßig, wenn auch viel zu selten zum Nähen.

Bei der anNÄHerung ist es vollkommen klar, dass wir gemeinsam hin fahren, gemeinsam in einem Zimmer schlafen (die letzten beiden Male mit der fabelhaften 700Sachen) und an einem Tisch sitzen. Die anderen Tischnachbarinnen waren jedesmal andere, aber Antonia und ich, das ist einfach klar.

In ihrem Blog gehts hauptsächlich (ausschließlich?) ums Nähen. Sie näht für sich und für ihre Kinder. Und neben dem Zeigen der genähten Sachen veröffentlicht sie immer mal wieder ganz tolle Tutorials zu den verschiedensten Themen. Sehr lustig war, als meine Mama mir mal ganz vorfreudig das Tutorial für die Eimertasche Mascha zeigte, die sie für meinen Neffen nähen wollte. Und natürlich war sie am Ende total begeistert von dem Tutorial. Denn die haben bei Antonia immer Hand und Fuß. Halbgares gibts bei ihr nicht.img-20161103-wa0006

Sie hat ein unfassbar großes Nähwissen, ich hab immer das Gefühl, sie näht schon ihr ganzes Leben. Und hat eine ganz selbstverständliche Art, dieses Wissen weiter zu geben.

Wer ihrem Twitteraccount folgt, ahnt, dass sie auch ansonsten eine intelligente Frau ist, die das Herz am rechten Fleck hat.

In den letzten Monaten, als ich eine sehr sehr doofe Geschichte erlebte, da war sie eine unglaublich großartige Unterstützung. Sie hat mich immer wieder darin bestärkt, dass ich mich richtig verhalte und auf mein Gefühl vertrauen kann.

Liebe Antonia, ich bin sehr froh, dich zu kennen und dass du meine Freundin bist. Du machst mein Leben reicher ❤