Nachgereicht: Anna Dress

Ich habe einige Sachen genäht und noch nicht verbloggt. Und weil auch mein Blog fast nur noch aus Sonntagssachen und Tagebuchposts besteht, hier nochmal ein Nähblog-Beitrag.

Das Anna dress nähte ich bereits im Sommer 2016 vor unserem Urlaub in Südfrankreich. Den Stoff (Oberstoff:  Baumwollvoille, Futter: leichte Viskose) habe ich gemeinsam mit Vrouwelin in Hannover gekauft.

Allerdings war ich mit dem Sitz des Oberteils gar überhaupt nicht zufrieden. ICh hatte das Oberteil nach meinem eigenen Grundschnitt konstruiert, weil ich damit bei den meisten anderen Kleidern deutlich bessere Erfahrungen gemacht habe, als von einem fertigen Schnittmuster ausgehend zu ändern.ardecheMiriam_160822-006

Also nahm ich das Kleid im Sommer 2017 nochmal auseinander, schnitt das Oberteil nach dem Originalschnittmuster nochmal neu zu und bin nun deutlich zufriedener mit dem Sitz des Kleides. kleid_170801-001Leider ist dieses lange flatterige Kleid zwar mega angenehm zu tragen, aber auch nicht sehr alltagstauglich, wenn der Alltag Radfahren beinhaltet. Deshalb ist es ein Kleid, das hauptsächlich im Urlaub getragen wird.kleid_170801-002kleid_170801-005

Es ist bisher bei diesem einen Anna Dress geblieben. So richtig überzeugt mich der Schnitt für mich nicht. Als flatteriges leichtes Sommerkleid mag ich es sehr gerne, aber aus festerer Baumwollwebware kann ich mir für mich bessere Schnittmuster (Ashland Dress ftw) vorstellen.

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Tagebuchbloggen 5.1.2018

6:50 Uhr ich werde wach, weil ich aufs Klo muss.

7:10 der kl.kl Mensch kommt zu uns ins Bett. Fiebrig, aber gut gelaunt.

7:50 Uhr der kl.kl Mensch steht auf, geht runter zum.tablet spielen

9:00 Uhr der Liebste und ich werden wach, stehen auf, ziehen uns an.

9:25 Uhr ich überreiche dem liebsten sein Geburtstagsgeschenk

9:40 Frühstück

Ab dann wird einfach nur gnadenlos rumgegammelt. Der kl kl Mensch hat erhöhte Temperatur, ich fühle mich auch leicht angeschlagen. Ich schaue den #34c3 Vortrag von Michael Kreil über Social Bots, Fake News und Filterblasen nach, lese, trinke Tee und esse Lebkuchen.

14:30 wir schichten Lasagne

Weiter geht’s mit auf dem Sofa rumgammeln. Der Liebste geht irgendwann Mal einkaufen, meinen Blazer aus der Reinigung holen und den total auseinander genommenen Geländewagen streicheln, währenddessen spielen wir zuerst eine runde Scotland Yard, dann schläft der kl kl Mensch fiebrig auf dem Sofa ein.

17:00 die nicht mehr ganz so neue Nachbarin von unten kommt vorbei, um ein frohes neues Jahr zu wünschen, wir sitzen eine halbe Stunde zusammen und trinken Tee.

18:00 wir essen die Lasagne, danach hängen wir weiter rum, der gr kl Mensch hört kiraka Podcast, ich lese, der Liebste liest dem kl kl Mensch ein „was ist was“ Buch vor.

20:00 Uhr ich bringe die kleinen Menschen ins Bett.

20:30 Uhr wir schauen noch eine Folge „The Americans“. Währenddessen macht der Liebste einen sehr sehr dummen Fehler und ich muss ihm leider eine sehr lange sehr heftige Standpauke halten. Aber am Ende können wir beide auch ein bisschen drüber lachen.

0:00 wir schauen die Folge zuende und gehen ins Bett.

Tagebuchbloggen 05.12.2017

Es ist der 5. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

6:30 der Wecker klingelt. Wie immer kuschel ich noch kurz mit dem Liebsten und der Bettdecke, bis ich um 6:40 Uhr aufstehe. Dann das übliche Programm aus kl Menschen mühsam aus dem Bett bekommen, frühstücken, schminken.

8:00 Uhr Ankunft im Büro.

9:00 Uhr die wöchentliche Gruppenbesprechung, wo ich ein bisschen vor den neuen Kollegen, die seit Freitag dabei sind, angebe und Fotos von der Chinareise zeige. Aber auch für die alten Hasen hab ich ein paar spektakuläre Bilder dabei. (Nein, keine Tourifotos von der Skyline in Shanghai sondern tatsächlich Fotos von der Arbeit. Und das hier)20171124_115836

11:30 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr Besprechung mit 3 Kollegen für das am Donnerstag geplante Seminar. Die Übungsaufgaben brauchen noch ihren letzten Schliff, wir waren uns z.b. bei den Formelzeichen nicht ganz einig und mussten das noch konsistent machen.

14 Uhr Besprechung mit dem Laboranten, der einen Versuch für mich machen soll.

17:10 Uhr da wir heute Abend Besuch bekommen, mache ich zeitig Feierabend. Zu Hause muss ich dann aber zuerst mit dem kl kl Menschen das Google Doodle lösen, werde dabei dann aber von unserer Interims-Kinderfrau unterbrochen. Sie will wissen, wann während/nach der Promotion ich den gr kl Mensch bekam und wie das alles so war mit Jobsuche mit Kind und so. Sie ist gerade mit ihrem Master fertig geworden und auf Jobsuche. Und ganz offensichtlich auch auf der Suche nach weiblichen role models was das Thema Vereinbarkeit angeht.

18:00 Uhr der Liebste kommt nach Hause.

18:30 Uhr der gr kl Mensch kommt nach Hause. 30 min zu spät. Angeblich, weil er dachte, wir holen ihn bei seinem Freund ab. Was wir nie tun. Die Vereinbarung ist ganz klar: 18 Uhr ist er zu Hause. Also schnell 15 lernwörter diktieren, von denen er 14 richtig schreibt. So langsam zahlt sich das tägliche üben aus und er entwickelt ein Gefühl für Rechtschreibung. Puh!

19:00 Uhr 700Sachen kommt an, ich bin allerdings etwas abgelenkt, weil ich mit dem kochen etwas hinten dran bin. Die kleinen Menschen dürfen ausnahmsweise irgendwie zwischendrin essen und sich unten bettgehfein machen. Auch ganz ausnahmsweise lese ich ihnen unten auf dem Sofa statt oben in ihrem Schlafzimmer vor. Und natürlich sind sie neugierig, wer die anderen Gäste sind, die noch eingeladen sind und müssen noch solange unten bleiben, bis die kommen. Nach einer kurzen Begutachtung lassen sie sich aber problemlos vom Liebsten nach oben bringen. Als der wieder unten ist, essen wir und unterhalten uns ausgesprochen facettenreich über tatsächlich Gott und die Welt. Es ist ein wahnsinnig spannender Abend, der gleichzeitig total entspannt ist und für mich auch etwas zu viel Rotwein beinhaltet. Aber ich möchte dem Internet mal wieder danken dafür, dass es mir neben 700Sachen noch andere wirklich tolle Menschen beschert, die ich gerne regelmäßig an meinem Esstisch sitzen haben möchte.

Der Tag endet mit Gäste verabschieden, ein bisschen das Chaos in der Küche beseitigen und kuschelnderweise diesen Podcast anhören.