Tagebuchbloggen 05.01.2015

Heute ist wieder der 05. und Frau Brüllen will wissen, was wir eigentlich den ganzen Tag machen.

7:15 Uhr Weil der Liebste und ich heute noch frei haben (aus Gründen), klingelt der Wecker 1 Stunde später als sonst. Was trotzdem hart ist, weil wir die letzten 2 Wochen in der Regel bis 8:30 Uhr geschlafen haben. Ja, auch die kleinen Menschen. Die haben dieses „abends spät ins Bett, morgens nicht aus den Federn kommen“-Gen ihrer Eltern geerbt.

8:05 Uhr Der Liebste bringt die kleinen Menschen in den Kindergarten, ich verpacke schnell noch das Geburtstagsgeschenk für den Liebsten.2015-01-05 08.23.498:30 Uhr Der Liebste kommt vom Kindergarten zurück und bekommt sein Geburtstagsgeschenk überreicht. Ich bin etwas aufgeregt, weil es sich um was selbstgenähtes handelt und ich unsicher bin ob es passt und gefällt.

9:30 Uhr Wir gehen frühstücken. Da wir hier in der uncoolen Nachbarstadt noch immer kein vernünftiges Frühstückscafe gefunden haben, müssen wir wohl mal wieder in die Großstadt. Aber wir bleiben auf der schääl Sick, auch dort gibts nämlich nette Cafes mit interessanter Tischdeko (wäre das nicht mal was für den Kölner Nähnerdstammtisch?)2015-01-05 10.18.42Das Früstück und vor allem die abschließende Schokotarte war exzellent! Also, liebe Kölnerinnen, das Cafe Vreiheit in Mülheim kann ich wärmstens empfehlen!

Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kleinen Spaziergang durch Mühlheim gemacht und uns (mal wieder) darüber gewundert, wieviele Apotheken es so gibt.

13:00 Uhr Wieder zu Hause, ein bisschen auf dem Sofa rumgammeln, twitter lesen, sich über nette Hilfsangebote freuen (Alleine mit 2 kleinen Menschen auf die Anti-kögida-Demo gehen überfordert mich. Twitter bietet Hilfe an. Toll!)

14:00 Uhr Eine Freundin fragt an, ob wir um 16 Uhr die 2 kleinsten Kinder hüten können. Sie möchte ein Möbelstück irgendwo abholen und braucht den Platz im Auto. Genau diese Situation hatten wir am Freitag, als wir 2 Tische für meinen ergonomischen Nähplatz2015-01-05 23.13.14 kaufen wollten und diese Freundin aushalf. Selbstverständlich revanchieren wir uns. Heißt leider auch, dass damit die Demo für uns ausfällt.

Dann beantwortete ich die Fragen von Corinne noch zu Ende, anschließend verdaddelte ich noch eine Stunde im Internet mit Twitter und Blogs lesen. Dann raffte ich mich endlich auf, doch noch was produktives zu tun und übte noch ein bisschen Hand Lettering. Um 16 Uhr machte ich mich dann auf den Weg, die kleinen Menschen aus dem Kindergarten abzuholen.

Das schöne an Besuchskindern für beide kleinen Menschen ist, dass die dann ziemlich gut beschäftigt sind und man tatsächlich nebenher noch was tun kann, wofür man längere Aufmerksamkeitsspannen als 30 sek benötigt. Also fing ich an, ein Dinkelkissen zu nähen, während die kleinen Menschen ein Theaterstück einübten. Irgendwann durfte ich mir das auch anschauen, was ein sehr surreales Erlebnis war, weil es nämlich in einem dunklen Zimmer aufgeführt wurde (es spielte bei Nacht).

19:00 Uhr Abendessen, danach wurden die Besuchskinder abgeholt und die kleinen Menschen bestanden noch auf ihre obligatorischen 10 min Cartoons. Heute war es Yakari.

19:40 Uhr kleine Menschen bettgehfein machen. Der Liebste, der von 17 bis 19:30 Uhr im Phone Meeting hing, bringt sie ins Bett und liest noch ein bisschen Paddington vor, während ich das Dinkelkissen fertig nähe. Da ich den Dinkel in 50 g Portionen in 10×10 cm große Kompartemente eingenäht hab, brauchte ich für das ganze Projekt etwas länger. Aber das Kissen (50×20 cm) legt sich ganz wunderbar um den verspannten Nacken.2015-01-05 23.15.31Danach mit dem Liebsten auf dem Sofa rumgesessen, nochmal in die letzte Folge Forschergeist reingehört, um ein bisschen fundiert rummeckern zu können und uns darüber unterhalten, dass Rassismus wohl leider was zutiefst menschliches ist und welche Identifikationsmerkmale für wen wichtig sind. Aber das würde jetzt hier den Rahmen sprengen.

Jetzt schauen wir uns noch eine uralte Folge Big Bang Theory an und dann geht es ins Bett, morgen geht der Alltag wieder los.

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Ein Gedanke zu „Tagebuchbloggen 05.01.2015

  1. Hossa, der Arbeitsplatz sieht nach effektivem Tun aus! Und das auch noch mit Tageslicht (wenn es wieder Tageslicht gibt…).
    BBT ist bei uns auch beliebter „Absacker“, heute Abend aber ohne mich 😉

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