Tagebuchbloggen 05.12.2017

Es ist der 5. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

6:30 der Wecker klingelt. Wie immer kuschel ich noch kurz mit dem Liebsten und der Bettdecke, bis ich um 6:40 Uhr aufstehe. Dann das übliche Programm aus kl Menschen mühsam aus dem Bett bekommen, frühstücken, schminken.

8:00 Uhr Ankunft im Büro.

9:00 Uhr die wöchentliche Gruppenbesprechung, wo ich ein bisschen vor den neuen Kollegen, die seit Freitag dabei sind, angebe und Fotos von der Chinareise zeige. Aber auch für die alten Hasen hab ich ein paar spektakuläre Bilder dabei. (Nein, keine Tourifotos von der Skyline in Shanghai sondern tatsächlich Fotos von der Arbeit. Und das hier)20171124_115836

11:30 Uhr Mittagessen

13:00 Uhr Besprechung mit 3 Kollegen für das am Donnerstag geplante Seminar. Die Übungsaufgaben brauchen noch ihren letzten Schliff, wir waren uns z.b. bei den Formelzeichen nicht ganz einig und mussten das noch konsistent machen.

14 Uhr Besprechung mit dem Laboranten, der einen Versuch für mich machen soll.

17:10 Uhr da wir heute Abend Besuch bekommen, mache ich zeitig Feierabend. Zu Hause muss ich dann aber zuerst mit dem kl kl Menschen das Google Doodle lösen, werde dabei dann aber von unserer Interims-Kinderfrau unterbrochen. Sie will wissen, wann während/nach der Promotion ich den gr kl Mensch bekam und wie das alles so war mit Jobsuche mit Kind und so. Sie ist gerade mit ihrem Master fertig geworden und auf Jobsuche. Und ganz offensichtlich auch auf der Suche nach weiblichen role models was das Thema Vereinbarkeit angeht.

18:00 Uhr der Liebste kommt nach Hause.

18:30 Uhr der gr kl Mensch kommt nach Hause. 30 min zu spät. Angeblich, weil er dachte, wir holen ihn bei seinem Freund ab. Was wir nie tun. Die Vereinbarung ist ganz klar: 18 Uhr ist er zu Hause. Also schnell 15 lernwörter diktieren, von denen er 14 richtig schreibt. So langsam zahlt sich das tägliche üben aus und er entwickelt ein Gefühl für Rechtschreibung. Puh!

19:00 Uhr 700Sachen kommt an, ich bin allerdings etwas abgelenkt, weil ich mit dem kochen etwas hinten dran bin. Die kleinen Menschen dürfen ausnahmsweise irgendwie zwischendrin essen und sich unten bettgehfein machen. Auch ganz ausnahmsweise lese ich ihnen unten auf dem Sofa statt oben in ihrem Schlafzimmer vor. Und natürlich sind sie neugierig, wer die anderen Gäste sind, die noch eingeladen sind und müssen noch solange unten bleiben, bis die kommen. Nach einer kurzen Begutachtung lassen sie sich aber problemlos vom Liebsten nach oben bringen. Als der wieder unten ist, essen wir und unterhalten uns ausgesprochen facettenreich über tatsächlich Gott und die Welt. Es ist ein wahnsinnig spannender Abend, der gleichzeitig total entspannt ist und für mich auch etwas zu viel Rotwein beinhaltet. Aber ich möchte dem Internet mal wieder danken dafür, dass es mir neben 700Sachen noch andere wirklich tolle Menschen beschert, die ich gerne regelmäßig an meinem Esstisch sitzen haben möchte.

Der Tag endet mit Gäste verabschieden, ein bisschen das Chaos in der Küche beseitigen und kuschelnderweise diesen Podcast anhören.

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2 Gedanken zu „Tagebuchbloggen 05.12.2017

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