Tagebuchbloggen 05.05.2017

Es ist wieder der 5. und Frau Brüllen möchte wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

5:25 Uhr der Wecker vom Liebsten klingelt. Er schleicht sich aus dem Zimmer und macht sich auf Richtung Hörsaal, Studierenden was über Physik erzählen.

6:40 mein Wecker klingelt..wie immer kuschel ich noch ein wenig mit der Decke, Ehe ich um 7:00 Uhr aufstehe. Um 7:20 Uhr hole ich den kl kl Mensch aus seinem Bett. Der gr kl Mensch ist rekonvaleszent und darf heute noch zu Hause bleiben. Also auch ausschlafen. Die letzten 3 Tage war er mit dem Liebsten zu Hause. Heute bin ich dann wohl mal dran.

7:50 Uhr der kl kl Mensch und ich radeln zum Kindergarten

8:15 Uhr als ich nach Hause komme sitzt der gr kl Mensch vorm Fernseher. Das ist, glaube ich, das erste Mal, dass er ohne meine Erlaubnis den Fernseher anmachte. Aber gut, ich war ja auch nicht da, um gefragt werden zu können. Ich baue meinen Laptop im Esszimmer auf und fange an zu arbeiten.

8:45 Uhr ich muss für ne halbe Stunde ins Büro, telco mit Chef und kollege in Indien. Fragt nicht, warum das nicht per Skype ginge…. Aber das ist auch ganz gut so, denn so kann ich noch meine eigenen Sicherheitsschuhe holen und muss keine gebrauchten Leihschuhe anziehen in Indien.

10:00 Uhr ich bin wieder zu Hause, der gr kl Mensch schaut noch immer „es war einmal… Amerika“. Das Telefonat mit dem Kollegen war positiv. Nachdem der erste Tag von ihm eine Katastrophe war, hat sich wohl mittlerweile rumgesprochen, dass wir ziemlich pingelige Kunden sind. Und es geht wohl mittlerweile schneller voran, so dass sich mein Rückflug hoffentlich nicht nach hinten verschieben wird. Wir haben das Programm ja aufgeteilt. Mein Kollege ist seit Dienstag dort, ich fliege am Sonntag hin, dann arbeitet er mich 3 Tage ein, er fliegt zurück und ich mache den Rest alleine weiter. Was eben auch bedeutet, dass ich solange dort bleibe, bis alles fertig ist.

Homeoffice bedeutet, dass ich keinen Zugriff auf die Bürokaffeemaschine habe, die mir diese Mischung aus Kakao und Milchkaffee macht. Aber ich habe gerade festgestellt: Milch mit dunkler Caotina und nem Espresso ist noch viel leckererer. Weil nicht so süß wie das Zeug aus dem Automaten. 

Da das vpn aus unerfindlichen Gründen immer meint, ich sei offline, muss ich mit dem IT Support telefonieren. Der gr kl Mensch konstatiert, dass er kein Wort verstehe. Zwischendurch dem dpd Boten den Empfang eines Pakets quittieren. Die Teller, die ich vorgestern bestellte sind da. Denn unsere Frühstücksteller von Ikea werden immer weniger und die haben aktuell keine hübschen Porzellanteller im Angebot. Die hier sind von Kahla.

12:15 Uhr wir fischen Hühnersuppe aus dem Tiefkühlschrank. Auftauen, Buchstabennudeln rein, fertig ist unser Mittagessen. 

12:50 die Bananen sind mal wieder überreif, also back ich schnell mal wieder ein Bananenbrot. Diesmal aber mal ein neues Rezept. Und wer sich jetzt, so wie ich, fragt, wo man Muscovado-zucker herbekommt: das ist Vollrohrzucker. Gibts bei dm, Rewe oder im Reformhaus (bestimmt auch noch woanders, das waren die stellen, wo ich ihn bisher sah). Und der schmeckt tatsächlich sehr anders als rafinierter Zucker. 

13:30 der gr kl Mensch hätte gerne „Papa Weidt“ vorgelesen. Ich hab jedesmal wieder Gänsehaut, wenn ich das lese. Danach schaut er in der maus-app Sachgeschichten, ich schlage mich weiter mit excel-formatierungen rum.

Zwischendrin bekomme ich eine Mail, dass mein Paket zugestellt worden sei. Der DHL Bote probiert es wochentags gar nicht mehr, uns das Paket persönlich zu übergeben, sondern stellt es direkt am vereinbarten Ort ab. 

15:15 Uhr der Liebste kommt nach Hause. Ich muss noch in die Apotheke, die Reiseapotheke abholen. Malariatabletten, Breitbandantibiotikum (zu dem die Apothekerin meinte, das helfe gegen Grippe. Ja, so hab ich auch geguckt), Mückenschutz, etc. Also gehen wir zu dritt einkaufen, der kl kl Mensch ist bei einem Freund.

16:30 Uhr ich fange schonmal an, die wichtigsten Sachen für die Reise zusammen zu suchen. Ich fliege zwar erst Sonntag, aber ich packe nicht gerne auf den letzten Drücker. 2 Hosen müssen auch noch gebügelt werden, eine noch gesäumt.

Zwischendurch chatte ich mit dem Kollegen, der schon vor Ort ist. Und packe den Stapel DIN A3 Zeichnungen wieder aus. Unnötig. 

19:00 Uhr Abendessen

19:40 Uhr während der Liebste die kleinen Menschen ins Bett bringt räume ich die Küche auf und verarbeite den Rhabarber aus der Gemüsekiste zu Kompott 

20:00 Uhr wir machen eine Flasche Wein auf, öffnen ne Tüte Chips und recherchieren Unternehmungen auf Ameland. Dann suche ich Gummistiefel. Anschließend schauen wir noch eine Folge von „The Americans“ bevor wir ins Bett gehen. 

22:30 Uhr der brötchenteig für morgen früh muss noch gemacht werden. Während der Liebste Brötchen macht, falle ich mal wieder in das YouTube-kanninchenloch.

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Ein Gedanke zu „Tagebuchbloggen 05.05.2017

  1. Ich finde dieses Tagebuchbloggen echt klasse, das Bananenbrot muss ich auch mal probieren und Indien klingt ganz schön spannend. Ich muss mal dran denken, auch mal mitzumachen…..
    Liebe Grüße
    Sabine

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