Tagebuchbloggen 5.1.2017

Es ist der 05. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

7:25 Uhr der kleine kleine Mensch kommt zu uns ins Bett gekrabbelt. Da Ferien sind, kuscheln wir noch bis 8 Uhr.

8:15 Uhr der kleine kleine Mensch bekommt einen Wutanfall, weil das Tablet nicht aufgeladen ist.

8:20 Uhr ich muss noch Geburtstagsgeschenke für den Liebsten einpacken.2017-01-05-08-22-43 2017-01-05-08-30-468:30 ich überreiche die Geschenke, der Liebste freut sich riesig über das T-Shirt mit der aufgestickten Kamera.2017-01-05-09-51-34-1

8:35 Uhr Frühstück

9:00 Uhr der Liebste bringt den kleinen kleinen Menschen in den Kindergarten, der große kleine Mensch und ich gammeln weiter im Schlafanzug zu Hause rum

10 Uhr ich übe ein bisschen Klavier. Neben einem kleinen Ausschnitt aus „About Passing“ von Zbigniew Preisner spiele ich gerade sehr häufig „Halleluja“ von Leonard Cohen und versuche mich an der Klavierversion der Wintergatan Marbel Machine. Aber das ist rhythmisch echt nicht ohne…

10:30 wir schauen uns den Vortrag über die technischen Tricks, die VW und Opel anwenden, um die Abgastests zu bestehen, den Felix Domke auf dem 33c3 hielt, an. Diese ganze Abgasaffäre ist eines der verstörensten Medienereignisse, die ich je hatte. Ich wusste seit Jahren, dass alle Autobauer bei den Tests bescheißen. Warum es im Herbst 2015 dann plötztlich zu einem Skandal wurde, ist mir rätselhaft. Der TÜV Rheinland berichtete bereits 1991 von Manipulationen bei Testmessungen durch Zykluserkennung. Journalisten scheinen deutlich anfälliger für spin doctoring zu sein, als ich es je zu befürchten wagte. Wer es weniger technisch mag, der empfehle ich den Vortrag von Daniel Lange, der die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte der Affäre beleuchtet, und der auch nochmal deutlich drauf hinweist, dass nicht nur VW bescheißt, sondern alle Autobauer.

12:40 Uhr Wir machen eine kleine Fahrradtour bei klirrender Kälte. Der große kleine Mensch und ich fangen unterwegs im Park recht viele Pokemons, davon ettliche, die wir noch gar nicht haben. Der Liebste fängt derweil Fotos. Auf dem Rückweg kaufen wir noch die vergessene Minze und einen Butternusskürbis und sind froh, als wir wieder im Warmen sind, denn die Hände und Füße waren am Ende dann doch ziemliche Eisklötze.

15 Uhr Tee trinken zum wieder warm werden. Und Brownies essen.

Danach streune ich weiter durch die Videoaufzeichnungen der Vorträge des 33. Chaos Communication Congress, den wir letzte Woche besuchten und bleibe bei einem Vortrag über „Edible soft robotics“ hängen. Ein Maker-Vortrag ganz nach meinem Geschmack (Wortspiel, haha). Dabei trinke ich eine Tasse des selbstgemachten Punschs, den 700sachen als Sternschnuppengruß (neben noch vielen anderen tollen selbstgemachten Sachen, danke dafür nochmal ganz herzlich) kurz vor Weihnachten schickte. Das Zeugs hat es in sich, ich bin dann doch etwas angetüddelt…

17:30 Uhr Ich schneide den Kürbis in Scheiben, lege diese auf ein Backblech, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl drüber und ab in den Backofen. Dann hole ich die Friteuse aus dem Schrank, schmeiße eine Packung Backofen-Fritten rein, anschließend Chickenn Nuggets.

18:15 Uhr Für die kleinen Menschen und das Besuchskind gibt es Junkfood, der Liebste und ich essen den Kürbis. Zu unserem großen Erstaunen mag das Besuchskind den Kürbis auch, wohingegen der große kleine Mensch den ersten größeren Meltdown seit Tagen hat.

19:00 Uhr das Besuchskind wird abgeholt, der Liebste und die kleinen Menschen bauen das Yellow Submarine von Lego, das der Liebste zum Geburtstag bekam, noch zuende.

19:30 Uhr der große kleinen Mensch hat sich endlich wieder soweit beruhigt, dass er was essen kann.

19:50 Uhr ich gehe mit den kleinen Menschen nach oben, Zähneputzen, Pipi machen, Vorlesen, Kirschkernkissen warm machen, CD an.

20:20 Uhr Wir schauen S2E2 von Sherlock nochmal. Nach S4E1 am Montag abend haben wir ein paar Thesen, auf die wir Hinweise in den alten Folgen vermuten…

21:50 Uhr Pünktlich zum Ende von Sherlock kommt der große kleine Mensch nochmal runter, weil er nicht einschlafen kann. Also legt er sich auf dem Sofas auf den Bauch vom Liebsten und schläft dort recht schnell ein. Bzw tut er so, als schläft er. Beim ins Bett tragen kommuniziert er wieder mit dem Liebsten.

22:20 Uhr Wir fangen noch eine nächste Folge Sherlock an, gehen aber dann um 23 Uhr doch lieber ins Bett.

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