#ootd 24.01.2017

Ich werde nachlässig mit dem Reposten der Outfitbilder… Aber es ist halt dann doch auch oft einfach das selbe. Heute nochmal eine neue Variante…

via Instagram http://ift.tt/2jrRWa1January 24, 2017 at 09:33AM

 

#ootd im selbstentworfenen Jacket aus beerenfarbenen Salz-und-Pfeffer Wolle-Viskose Gemisch und Chardonskirt aus blauem Baumwolljacquard.

Das Jacket habe ich selbst entworfen, ausgehend vom Suit Jacket aus Gertie’s Book for Better Sewing (auf Deutsch Rock-a-bella). Ich wollte aber gerne einen Reverskragen statt des Spatenkragens. Außerdem habe ich aus den Abnähern durch Verbinden durchgehende Nähte gemacht.

Dieses Outfit habe ich heute morgen schnell zusammengestellt, nachdem ich mir Make-up auf mein Kleid gekleckert habe. So richtig überzeugt bin ich nicht von der Kombi, ich glaube, das Jacket sieht besser mit einem Tellerrock aus. Aber Sinn und Zweck der #ootd Übung ist ja auch, Outfits zu identifizieren, die ich mag und solche, die nicht ganz so gelungen finde. Um im nächsten Schritt auch den Bedarf an neu zu nähenden Stücken besser identifizieren zu können. Und da steht ein weiterer Tellerrock ganz weit oben auf der Liste (nach dem Coat Dress von Gertie mit sehr cooler Stickerei auf der Revers und am Rocksaum, da freu ich mich schon sehr drauf, auch wenn es wahrscheinlich recht aufwändig wird)

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Sowas wie ein Weihnachtskleid

Es ist schon eine Weile her, da fragte mich 700Sachen, ob ich gemeinsam mit ihr das 1940’s Tea Dress von Sew Over It nähen wolle. Natürlich wollte ich. Allerdings hatte ich schon sehr oft gehört, dass die Passform des Schnittmusters nicht so toll ist bzw Anpassungen schwierig umzusetzen seien. Und da ich ja eh eine eher ungewöhnliche Figur hab, die selten in Schnittmuster reinpasst, ahnte ich, dass es einfacher sein würde, den Schnitt selber zu machen.

Wir verabredeten uns also für einen Samstag Nachmittag zum nähkränzchen und erarbeiteten in der Woche davor parallel auf unterschiedliche Weisen das Schnittmuster. 700Sachen orientierte sich am fertigen Schnittmuster, ich machte meins selber. Am Ende waren wir etwa gleich schnell.

Ich nähte das Kleid aus viskosecrepe vom roten Faden. Im Vergleich zum edlen wollcrepe fühlt sich der viskosecrepe ein bisschen frotteemäßig an und zwischendurch hatte ich die Befürchtung, dass ich mir ein schickes hauskleid nähe.

Ich wurde an dem Samstag leider nicht ganz fertig und dann lag das Kleid wegen widriger Umstände recht lange als UFO im nähzimmer. Aber ich schaffte es dann doch noch kurz vor Weihnachten, es fertig zu nähen, so dass ich es dann am 26.12. zum familienessen bei meiner Mama anziehen konnte. Vorher recherchierte ich bei YouTube noch ein bisschen das passende Make-up und die passende Frisur und tobte mich mal wieder mit dem Lockenstab aus. Und der Liebste mit der Kamera. Es gelangen auch tatsächlich einigermaßen gute Fotos ohne dass wir uns megamäßig zofften…

Was ich mittlerweile gemacht habe: Den Halsausschnitt gebügelt. Diese hässlichen Hubbel auf der einen Seite sind also nun weg. Was ich noch tun muss: Die Nahtzugabe am Taillenband ordentlich auseinanderbügeln…

Tagebuchbloggen 5.1.2017

Es ist der 05. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

7:25 Uhr der kleine kleine Mensch kommt zu uns ins Bett gekrabbelt. Da Ferien sind, kuscheln wir noch bis 8 Uhr.

8:15 Uhr der kleine kleine Mensch bekommt einen Wutanfall, weil das Tablet nicht aufgeladen ist.

8:20 Uhr ich muss noch Geburtstagsgeschenke für den Liebsten einpacken.2017-01-05-08-22-43 2017-01-05-08-30-468:30 ich überreiche die Geschenke, der Liebste freut sich riesig über das T-Shirt mit der aufgestickten Kamera.2017-01-05-09-51-34-1

8:35 Uhr Frühstück

9:00 Uhr der Liebste bringt den kleinen kleinen Menschen in den Kindergarten, der große kleine Mensch und ich gammeln weiter im Schlafanzug zu Hause rum

10 Uhr ich übe ein bisschen Klavier. Neben einem kleinen Ausschnitt aus „About Passing“ von Zbigniew Preisner spiele ich gerade sehr häufig „Halleluja“ von Leonard Cohen und versuche mich an der Klavierversion der Wintergatan Marbel Machine. Aber das ist rhythmisch echt nicht ohne…

10:30 wir schauen uns den Vortrag über die technischen Tricks, die VW und Opel anwenden, um die Abgastests zu bestehen, den Felix Domke auf dem 33c3 hielt, an. Diese ganze Abgasaffäre ist eines der verstörensten Medienereignisse, die ich je hatte. Ich wusste seit Jahren, dass alle Autobauer bei den Tests bescheißen. Warum es im Herbst 2015 dann plötztlich zu einem Skandal wurde, ist mir rätselhaft. Der TÜV Rheinland berichtete bereits 1991 von Manipulationen bei Testmessungen durch Zykluserkennung. Journalisten scheinen deutlich anfälliger für spin doctoring zu sein, als ich es je zu befürchten wagte. Wer es weniger technisch mag, der empfehle ich den Vortrag von Daniel Lange, der die wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekte der Affäre beleuchtet, und der auch nochmal deutlich drauf hinweist, dass nicht nur VW bescheißt, sondern alle Autobauer.

12:40 Uhr Wir machen eine kleine Fahrradtour bei klirrender Kälte. Der große kleine Mensch und ich fangen unterwegs im Park recht viele Pokemons, davon ettliche, die wir noch gar nicht haben. Der Liebste fängt derweil Fotos. Auf dem Rückweg kaufen wir noch die vergessene Minze und einen Butternusskürbis und sind froh, als wir wieder im Warmen sind, denn die Hände und Füße waren am Ende dann doch ziemliche Eisklötze.

15 Uhr Tee trinken zum wieder warm werden. Und Brownies essen.

Danach streune ich weiter durch die Videoaufzeichnungen der Vorträge des 33. Chaos Communication Congress, den wir letzte Woche besuchten und bleibe bei einem Vortrag über „Edible soft robotics“ hängen. Ein Maker-Vortrag ganz nach meinem Geschmack (Wortspiel, haha). Dabei trinke ich eine Tasse des selbstgemachten Punschs, den 700sachen als Sternschnuppengruß (neben noch vielen anderen tollen selbstgemachten Sachen, danke dafür nochmal ganz herzlich) kurz vor Weihnachten schickte. Das Zeugs hat es in sich, ich bin dann doch etwas angetüddelt…

17:30 Uhr Ich schneide den Kürbis in Scheiben, lege diese auf ein Backblech, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Olivenöl drüber und ab in den Backofen. Dann hole ich die Friteuse aus dem Schrank, schmeiße eine Packung Backofen-Fritten rein, anschließend Chickenn Nuggets.

18:15 Uhr Für die kleinen Menschen und das Besuchskind gibt es Junkfood, der Liebste und ich essen den Kürbis. Zu unserem großen Erstaunen mag das Besuchskind den Kürbis auch, wohingegen der große kleine Mensch den ersten größeren Meltdown seit Tagen hat.

19:00 Uhr das Besuchskind wird abgeholt, der Liebste und die kleinen Menschen bauen das Yellow Submarine von Lego, das der Liebste zum Geburtstag bekam, noch zuende.

19:30 Uhr der große kleinen Mensch hat sich endlich wieder soweit beruhigt, dass er was essen kann.

19:50 Uhr ich gehe mit den kleinen Menschen nach oben, Zähneputzen, Pipi machen, Vorlesen, Kirschkernkissen warm machen, CD an.

20:20 Uhr Wir schauen S2E2 von Sherlock nochmal. Nach S4E1 am Montag abend haben wir ein paar Thesen, auf die wir Hinweise in den alten Folgen vermuten…

21:50 Uhr Pünktlich zum Ende von Sherlock kommt der große kleine Mensch nochmal runter, weil er nicht einschlafen kann. Also legt er sich auf dem Sofas auf den Bauch vom Liebsten und schläft dort recht schnell ein. Bzw tut er so, als schläft er. Beim ins Bett tragen kommuniziert er wieder mit dem Liebsten.

22:20 Uhr Wir fangen noch eine nächste Folge Sherlock an, gehen aber dann um 23 Uhr doch lieber ins Bett.