Vintage-Portraits

Immer mal wieder packt mich die Lust auf den 1920er Look. Inklusive Frisur und Makeup. Da ich mich mit Frisur und Makeup aber normalerweise so gar nicht beschäftige, ist es gar nicht so einfach, diese Lust zu befriedigen.

Die Wasserwellenfrisur habe ich schon 2x von Friseurinnen machen lassen und war beide Male nicht wirklich überzeugt. Youtube sei dank lernte ich, dass man für ordentliche Wasserwellen halt schon wellige Haare braucht, die man dann eben mit Hilfe von viel Gel in geordnete Bahnen legt. Wenn man ganz glattes Haar hat muss man dieses zuerst in Locken verwandeln und erst danach kann man mit den Wasserwellen loslegen.

Also besorgte ich mir ein Lockeneisen, Lockenwickler, Hitzeschutz fürs Haar und verschiedene Klämmerchen. Und dann verbrachte ich am Samstag 3,5 Stunden damit, mich zu stylen.

Um mit dem Liebsten indisch Essen zu gehen. Aber vorher gabs noch eine kleine Fotosession (und ein bisschen Streit)

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FrisurUndKleid160625-014Als ich mit Frisur und Makeup fertig war, war ich zuerst etwas ratlos, was ich denn jetzt zu diesem Style anziehen sollte. Meine Kleider sind ja mehr so 50er. Als erklärte Eklektizistin bin ich da zwar schmerzlos, aber dann fiel mir das leider total labberig gewordene Geburtstagskleid wieder ein.
FrisurUndKleid160625-017FrisurUndKleid160625-020Zum einen ist der Stoff von schlechter Qualität zum anderen habe ich beim Beleg die Einlage vergessen. Ich denke, ich werde dieses Kleid nochmal aus schwarzem hochwertigen Romanit mit grau-blauem Kragen und Tailllenband nochmal nähen. Irgendwann.

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Für die Frisur habe ich mich hauptsächlich an diesem und diesem Video orientiert, das Makeup hab ich mir hier abgeschaut.

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15 Gedanken zu „Vintage-Portraits

  1. WOW! Wie oft frau so einen Aufwand betreiben will, steht vielleicht auf einem anderen Blatt. Du siehst auf jeden Fall umwerfend aus.

  2. Ja, in der Tat, den Aufwand will man nicht regelmäßig betreiben. Das war einfach mal ein Experiment, hin und wieder macht das sicher Spaß, aber ich werde das sicher nicht in meinen Alltag integrieren 😀

  3. Nein, das ist keine neue Brille, sondern im Prinzip die Vorgängerin der jetzigen. Ich hab auch immer noch mein allererstes Gestell mit mittlerweile dem dritten Satz neuen Gläsern, was ich hhin und wieder mal trage. Ich glaube, Brillen sind für mich ein bisschen das, was für andere das Collier ist… Ich trage ja außer 2 Ringen keinen Schmuck

  4. Das Schwarzweiß Foto sieht sensationell aus; wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich direkt glauben, dass es ein altes Bild aus den Zwanzigern ist.
    Aber auch in Farbe siehst du sehrsehr hübsch aus und ich hoffe, ihr hattet einen schönen Abend.
    LG von Susanne

  5. Wow, der Aufwand hat sich gelohnt! Das sieht wirklich ziemlich nach 20s aus! Muss man ja nicht jeden Tag machen, aber es ist doch gut wenn man weiß das es funktioniert…

  6. Also nochmal in längerer Form. Diesen locker gelockten Look finde ich toll an dir. Aber auch die Wellen sind für den ersten Verauch nicht übel, oft macht ein bißchen Bewegung im Haar schon einen großen Unterschied.
    Das „labberige“ Kleid ist doch nicht schlecht? Hat etwas von 20er Jahren, besonders in der Charleston-Pose 😉 warum sollen Kleider nicht lockerer sitzen, ist doch auch bequemer.

  7. George, der lockere Sitz des Kleides ist gewollt. Aber der Kragen/Halsausschnitt ist total ausgeleiert. Bei manchen Bildern sieht man den Beleg rausblitzen, einfach weils lommelt. Das geht besser 😉
    Und danke für das Lob 😊 ich übe weiter, der erste Erfolg hat mich jedenfalls angespornt…

  8. Das sind ja geniale Bilder. Ich hätte dich so nicht wiedererkannt. Sehr schön siehst du aus. Als großer Fan der 20er kann ich nur mit Kleider dienen. Dank dir weiss ich jetzt auch, wo ich die passenden Frisur- und Schminktipps finde.
    LG karin

  9. Schöne Bilder, schönes Motiv! 🙂
    Was mich zusätzlich interessieren würde – mit welcher Olympus mit welchem Objektiv diese Bilder entstanden sind?

  10. Wow, Du siehst einfach so toll aus! Dreieinhalb Stunden für einen Look wären mir auch zu viel, ich bin mehr so der Typ 5-Minuten-Make-Up oder nix, aber geloht hat sich der Aufwand unbedingt. Und weil Du die schönen Portraits davon hast, bleibt ja doch noch ein bisschen von all dem Glamour erhalten.
    LG, Stefanie

  11. @Birgit:

    es handelt es sich um eine E-PL1 mit einem CCTV 50mm f1.4 C-Mount Objektiv. Ein Foto des Setups sieht man hier:

    Darunter dann ein paar damit erstellte Bilder. Ich denke, daran sieht man sehr schön, dass es auf die Kamera am wenigsten ankommt, wenn es um gute Portraits geht. Die rein technische Perfektion der Abbildungsqualität des Objektivs spielt auch keine Rolle. Es kommt nur auf Brennweite, Abbildungscharakteristik des Objektivs und aufs Licht an.

    Das Objektiv gibt es bei Amazon für 27 Euro.

    https://www.amazon.de/gp/aw/d/B00UFJCTJG/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1467411455&sr=8-1&pi=SY200_QL40&keywords=toogoo+50+1.4

    Es empfiehlt sich, für ca 25 Euro noch das grandiose 25mm f1.4 C-Mount Objektiv dazu zu kaufen. Und natürlich den Adapter von C-Mount auf das Micro-4/3 Format der Kamera. Adapter war bei dem 50er nicht dabei. Macro-Zwischenringe sind auch ne gute Investition, denn das Objektiv hat keine gute Naheinstellgrenze.

    Die Kamera ist damit verglichen nicht so wichtig. Micro-4/3 bietet ja tolle Auswahl, und hat als einziges der brauchbaren Systeme einen hinreichend kleinen Sensor, um die C-Mount Objektive gut zu vertragen. Ich finde aber die aktuellen Micro-4/3 Kameras alle etwas teuer, ältere Modelle auf eBay haben aber oft ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Würde ich mir eine neue kaufen müssen, würde ich zwischen Panasonic GX80 und Olympus E-M10 II schwanken.

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