Tagebuchbloggen 05.03.2016

Es ist wieder der 05. und Frau Brüllen will wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht habe.

2 Uhr der gr kl Mensch möchte aufstehen. Er sieht aber recht schnell ein, dass es noch mitten in der Nacht ist.

7 Uhr der zweite Versuch des gr kl Menschen, aufstehen zu dürfen. Diesmal darf er nach unten gehen und auf dem tablet Sachgeschichten in der Maus App anschauen.

7:40 Uhr der kl kl Mensch ruft, ob er nach unten gehen dürfe. Bleibt dann bis 8 Uhr doch noch liegen, bis er sich zu seinem Bruder gesellt.

8 Uhr twitter Nachttimeline nachlesen

8:20 Uhr aufstehen, Frühstück machen. Weil wir die kl Menschen gleich zu meiner Mama bringen, haben wir die Brötchen schon gestern Abend gebacken.

9:30 Uhr wir packen die Sachen der kl Menschen ein und machen uns auf den Weg Richtung Siegerland. Vorher müssen wir aber noch bei der Post vorbei, das Geburtstagsgeschenk für die Schwiegermutter muss dringend auf den Weg gebracht werden.

10:45 Uhr wir kommen bei meiner Mama an. Im schnelldurchgang tauschen wir uns über selbstgenähte haarschmucktäschchen, Schnittmuster plotten und ihren Thermomix aus.

11:30 Uhr wieder zurück ins Rheinland fahren

12:15 im Radio läuft ein Beitrag über neue Flüchtlingslager im Hinterland der griechisch-mazedonischen Grenze, die von der Moderatorin als „Lichtblick“ bezeichnet wurden und ich hätte fast das Armaturenbrett kaputt geschlagen. Natürlich ist es gut, dass man versucht, die Menschen in Zelten unterzubringen und mit essen zu versorgen statt sie unter einer Plastikplane im Regen schlafen zu lassen. Aber das ist kein Lichtblick sondern das Mindeste, was wir tun können müssen!

12:50 erst mal am hellichten Tag ne Runde „Californication“ gucken. Muss man ja ausnutzen, dass die kl Menschen nicht da sind —
durchaus inspirierend… 😇

14:30 Uhr wir sind morgen bei einer Freundin eingeladen und wir haben versprochen, einen Kuchen mit zu bringen.
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Beim Backen gelernt: in einem feuchten Keller können auch schokostreusel schimmeln. Oder auch nicht, der Liebste und ich waren uns nicht so sicher, was der weiße Pelz war…

15 Uhr ein bisschen auf dem Sofa sitzen, stricken und dabei elementary schauen
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17:45 Uhr in Köln ist heute Street food Festival. Mit den kl Menschen meide ich solche Events, zuviel Gedrängel, zuviele Möglichkeiten, die kl Menschen zu verlieren, zu wenig Spaß für kl Menschen. Also nutzen wir schon wieder die Gelegenheit… Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das ja immer so ne kleine Weltreise, sobald man in Köln auch nur 1x umsteigen muss. Aber ich bin von Zürich noch immer viel zu verwöhnt, was das angeht…
Das Street food Festival fand auf ner riesigen Brachfläche in Ehrenfeld statt. Es war zwar sehr voll, aber nicht zu voll. Nur hungrig hingehen ist anfangs doof, weil die Schlangen an vielen Ständen sehr lang sind. Wir verschafften uns erstmal einen groben Überblick und entschieden uns für den Start für yellow chicken von irgendwas balinesischem.
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Ich war leider zu hungrig, um das hühnchenfleisch im Brötchen zu fotografieren. Aber es war sehr lecker! Danach wollte ich gerne pulled Pork essen. Das hatte ich einmal gegessen und fand es damals sehr gut. Die Schlange an dem Stand war allerdings so lang, dass wir uns aufteilten.
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Er stellte sich an, ich besorgte die Getränke. Anschließend stellte ich mich an und er besorgte käsetoast.
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Als jede ihre Hälfte verputzt hatte, war ich wieder dran mit essen jagen, während er anstand. Ich probierte mein Glück bei einem taiwanesischen Stand,
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wo es angeblich für 799,90€ auch das hier
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gegeben hätte. Ich entschied mich dann aber doch für den karamellisierten porkbelly, was definitiv die beste Wahl des Abends war
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In der Zwischenzeit hatte der Liebste auch erfolgreich das pulled Pork gejagt
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was geschmacklich aber deutlich hinter dem taiwanesischen porkbelly zurück blieb.

Der Liebste probierte dann noch arancini, das sind italienische gefüllte frittierte reisbällchen. Ich war da schon ziemlich satt.
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Weiter ging es dann mit Nachtisch. Zu deepfriedshit, was sich als frittierte Snickers und ähnlichem rausstellte, konnten wir uns nicht durchringen, also entschieden wir uns für Zwetschgen-Mohn-Strudel. Leider war der kalt, was dem Genuss etwas abträglich war.
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Gegen 21 Uhr traten wir den Heimweg an, in dessen Verlauf wir am Hauptbahnhof einen Sprint einlegen mussten, um die S-bahn noch zu bekommen. Seither ist mir etwas schlecht. Jetzt sitzen wir gemütlich auf dem Sofa, trinken den restlichen Champagner von gestern auf (ein Geburtstagsgeschenk, das ich zur Feier sehr guter Nachrichten gestern geöffnet hatte). Jetzt gibts hier noch ein paar Impressionen vom Street food Festival, und ich gehe sicher bald ins Bett.
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Ein Gedanke zu „Tagebuchbloggen 05.03.2016

  1. Das klingt doch nach einem sehr gemütlichen Tag. Und meine Güte, was ihr alles gegessen habt…aber das muss man auch auskosten, so ein Street-Food Festival 😉

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