„Camping“urlaub mit kleinen Menschen

Nach mehreren Jahren Urlaub im Allgäu auf dem Bauernhof wollte der Liebste gerne nochmal woanders Urlaub machen und schlug die Ardèche als Ziel vor. Meine Schwester hatte letztes Jahr in Frankreich auf einem Campingplatz in einem Mobile Home Urlaub gemacht und empfahl das wärmstens.

Also schauten wir nach solchen Mobile Homes an der Ardèche. Einziges weiteres Suchkriterium: kein Pool auf dem Campingplatz. Wir wollten vermeiden, dass die kleinen Menschen den ganzen Tag am Pool rumhängen statt im Fluss zu baden. Außerdem ist so ein Pool häufig ein Indiz für einen Campingplatz mit Clubfeeling. Und darauf hatten wir nach dem total schiefgelaufenen Gran Canaria Urlaub im Winter 2013 so gar keine Lust. Der Liebste wollte außerdem in erwanderbarer Entfernung zu den Sehenswürdigkeiten in der Gorges de l’Ardèche residieren. Und da die Schlucht auch ein beliebtes Kanurevier ist, war eine Kanutour von direkt vor der Haustür los auch wünschenswert.

Wir entschieden uns also für den Campingplatz „Le Clapas“ in Salavas in der Nähe von Vallon Pont d’Arc, direkt am Eingang in die Ardèche-Schlucht. Wie sich herausstellen sollte, eine sehr gute Wahl. Ein kleiner Campingplatz, sehr sauber, extrem freundlich, englischsprechend, familienfreundlich, toller Sandstrand (im Gegensatz zum Riesencampingplatz auf der gegenüberliegenden Flussseite, der nur einen betonierten Weg zum Fluss runter hatte und ansonsten Felsen), international und sehr nette Atmosphäre unter den Gästen.

Und auch ansonsten fand ich Campingplatz in einer sehr sonnensicheren warmen Gegend eine gute Wahl für Urlaub mit kleinen Menschen von 3 und 6 Jahren. Sie konnten sich auf dem kleinen Campingplatz überall frei und ohne uns bewegen, wussten jederzeit, wo es nach Hause ging, es gab viele andere Kinder, mit denen man sich anfreunden, verbünden oder verfeinden konnte. Den ganzen Tag im Wasser planschen ist sowieso für kleine Menschen das tollste, was die sich vorstellen können. Und da die Ardèche im Sommer ein sehr gemütlicher Fluss ist, ist es auch mit Nichtschwimmern und Schwimmanfängern total entspannt, weil es in Ufernähe faktisch keine Strömung gibt. Auch wenn der Liebste nicht gerne schwimmt und lieber wandern geht (ich eigentlich auch, aber bei Temperaturen über 28 °C gehe ich dann doch lieber baden statt wandern, sorry, Liebster. Aber welche Komplikationen im Umgang mit mir entstehen, wenn die zulässige Umgebungstemperatur überschritten wird, weiß der Liebste sehr genau) hat er unfreiwillig genau die richtige Wahl für unseren Urlaub getroffen.

Das Mobile Home konnte man leider immer nur wochenweise mieten, wir wollten aber eigentlich gerne 10 Tage dort bleiben. Also hängten wir an die 1 Woche Mobile Home noch 2 Tage Trekking style camping ran und ich war überrascht, wie easy selbst diese sehr spartanische Art zu campen mit 2 kleinen Menschen geklappt hat. Aber dazu, in beliebter Tradition schön häppchenweise, in den nächsten Tagen mehr.

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2 Gedanken zu „„Camping“urlaub mit kleinen Menschen

  1. Ja, diese Mobile Homes sind eine feine Sache. Da ich ja Campen im Zelt nicht leiden kann, war das der einzige Kompromiss, auf den ich mich damals für den Urlaub auf der Ile de Re einlassen konnte. Bzw. auch eine sehr nette Gegend zu urlauben, da Fahrrad-Insel.

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