Alaska 2006: Denali Nationalpark, Teil 2 (22.08.2006)

Nachdem wir am Tag zuvor im Wilderness Access Center gesehen hatte, dass am 23.08. ein Discovery Hike in der Nähe des Polychrome Passes stattfinden sollte, mussten wir um 8 Uhr am Visitor Center aufkreuzen, um uns für diese Wanderung anzumelden. Wir bekamen doch tatsächlich noch die letzten beiden Plätze! Dieser Tag fing also schonmal gut an.

Nach einem gemütlichen, wenn auch recht kühlen Frühstück sind wir zurück zum Visitor Center auf der Suche nach einem warmen Plätzchen zum Tagebuch schreiben. Dabei verirrten wir uns ins Kino und schauten uns den Film „Heartbeat of Denali“ an

Danach gingen wir zu Morinos Grill und machten es uns bei einem Tee gemütlich. Dabei überlegten wir uns, dass wir auch nur für eine Nacht auf dem Wonderlake Campground übernachten könnten, sollte die Straße nach Süden am Samstag noch geschlossen sein (unser Rückflug war Sonntag, 27.08., wenn die Straße noch zu wäre, bräuchten wir einen Tag mehr, um nach Anchorage zurück zu kommen). Zum x-ten Mal also wieder zum Wilderness Access Center, um den Campingplatz und den Camperbus zu reservieren, was zum Glück auch klappte.

Der Liebste war mittlerweile ziemlich nervös, da es „nur“ noch 25 Minuten bis zum Abholen durch die Leute von Denali Raft Adventures war. Natürlich haben wir es locker geschafft uns umzuziehen und anm Busstop zu sein.

Wir hatten eine 4-stündige Paddeltour gebucht, die leider aufgrund des vielen Wassers (ihr erinnert euch, die erste Woche, die wir in Alaska waren, hatte es fast ununterbrochen geregnet, weshalb ja auch die Straße gesperrt war, weil eine Brücke weggeschwemmt worden war) eine 2-stündige Tour gesteuert durch den Guide wurde. Da wir uns nicht bewegten wurde uns trotz Trockenanzügen (sehr beeindruckend und wirklich dicht) etwas kalt, vor allem an den Händen und den Füßen.recap_alaska_2006_add2-009

Es gab einige Stromschnellen auf dem etwa 30 m breiten und weitestgehnd hindernisfreien Nenana River, die etwa 1 m hohe Wellen verursachten und einige Strudel, die uns hin und wieder nass spritzten, meistens jedoch musste unser Guide die Stromschnellen etwas suchen um uns ein wenig Thrill zu verschaffen. Die Landschaft war, wie üblich hier, grandios. Etwas wärmeres Wetter hätte die Sache abgerundet. Anschließend hingen wir noch ein wenig in der Ansammlung von Souveniershops und Hotels rum (unter den Locals auch „Glitter Gulch“ genannt), wo es superbillige Fleecejacken und einen Haufen anderen Kitsch zu kaufen gab.

Nach dem Mittagessen durchstöberten wir noch ein bisschen den Buchladen im Visitors Center und hingen danach mal wieder in Morinos Grill ab. Ich las in einem neu erstandenen Buch (dazu demnächst auch nochmal mehr), der Liebste träumte einfach ein wenig vor sich hin. Um 18:30 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus wieder zum Campingplatz und gingen schnurstracks unter die waaaaarme Dusche. Dann aßen wir im Zelt noch gemütlich einen Salat und schauten noch gemütlich ein wenig nach Wanderungen am Wonder Lake.

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Ein Gedanke zu „Alaska 2006: Denali Nationalpark, Teil 2 (22.08.2006)

  1. Habe letztens durch Zufall diesen blog entdeckt, nähe eigentlich selber nicht mehr viel und bin eher dem Stricken erlegen, arbeite ingenieurig und entdecke das Wandern immer mehr für mich und liebe den Bericht dieser spannenden Reise und wollte dies dir mal gesagt haben. Danke

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