Meine liebsten Nähgadgets

Ich gebe es zu, ich stehe auf Gadgets und fancy Werkzeug. Auch das, ähnlich wie meine Schwäche für Industriekultur, vielleicht eine Berufskrankheit.

Mit Frau Lotterfix entstand vor ein paar Tagen die Idee, Ideen für einen Nähnerd-Wunschzettel zu sammeln. Sie bespricht die Bücher, ich die Gadgets.

Heißgeliebt und vielbenutzt:

  • Rollschneider und Schneidematte: miriam_naehutensilien_141125-009So gut wie alles schneide ich mit dem Rollschneider zu. Man kann das Schnittmuster auf den Stoff legen, muss nichts mit Nadeln festheften, ein paar Teelichthalter als Gewichtemiriam_naehutensilien_141125-011 reichen aus, und der Stoff verschiebt sich bei sorgfältiger Benutzung und regelmäßigem Klingenwechsel nur minimal. Dehnbare Stoffe sind etwas schwieriger, aber auch da nutze ich eigentlich immer den Rollschneider.

 

  • Kreiderad mit Abstandshalter: miriam_naehutensilien_141125-007Gekauft, weils so unglaublich praktisch aussah, dann erstmal nicht benutzt, weil ich den Eindruck hatte, dass sich der Stoff beim benutzen immer verschiebt, bis ich kapiert habe, dass ich gar nicht so fest drücken muss. Einziger Nachteil: kleinster Abstand sind 1,5 cm. Ich hätte manchmal aber auch gerne nur 1 cm…

 

  • Patchworklineal: miriam_naehutensilien_141125-014Zum Zuschneiden von rechteckigen Stücken und (Bündchen-)Streifen einfach spitze!

 

  • magnetisches Nadelkissen:miriam_naehutensilien_141125-021 Es liegen zwar trotzdem noch überall Nadeln auf dem Teppich im Nähzimmer, aber da ich, wenn überhaupt, Stoffteile aufeinander stecke und nicht hefte, ist dieser Magnet Gold wert, wenn ich die Nadeln beim Nähen rausziehe und einfach nur in der Nähe des Nadelkissens fallen lassen kann.

 

  • Bandeinfasser: miriam_naehutensilien_141125-027Als ich herausfand, dass es sowas gibt, war ich total aus dem Häuschen. Ich finde eingefasste Kanten nämlich äußerst hübsch, aber hatte immer damit zu kämpfen, dass sie ordentlich aussahen. Der Bandeinfasser erfordert zwar auch ein bisschen Übung in der Handhabung, aber es geht trotzdem deutlich schneller als Schrägband bügeln, eine Seite annähen, umfalten, andere Seite annähen. Und wenn man langsam und sorgfältig arbeitet, sind gerade Kanten auch wirklich sauber eingefasst. Rundungen erfordern etwas mehr Übung.

 

  • Handmaß und neuerdings der Saum-Messer: miriam_naehutensilien_141125-006Zum Anzeichnen der verschiedensten Abstände wie Nahtzugabe, Saumzugabe.

 

  • Frixion-Stifte:miriam_naehutensilien_141125-017 Lassen sich wegbügeln und sind auf manchen Stoffen besser sichtbar als Kreide.

 

  • Kopierrädchen und Kopierpapier: miriam_naehutensilien_141125-010Zum Übertragen von Abnähern und anderen Markierungen. Besonders effizient, wenn man als ganz unten ein Blatt Kopierpapier mit der farbigen Seite nach oben legt, darauf den Stoff, linke Seite nach unten, darüber das gegengleiche Stoffteil, linke Seite nach oben, dann wieder ein Blatt Kopierpapier farbige Seie nach unten und darüber das Schnittmuster. Dann mit dem Kopierrädchen die Markierungen durchrädeln und schon hat man für beide Seiten die Markierung auf den Stoff übertragen.

 

  • Bügelei:miriam_naehutensilien_141125-019 Zum Ausbügeln von Abnähern sehr sehr praktisch, da die Abnäher den Stoff ja aus der 2. in die 3. Dimension bringen sollen

 

  • Lochzange und Variozange: miriam_naehutensilien_141125-012Die Lochzange bräuchte ich zwar theoretisch nicht, weil die Variozange auch Löcher machen kann, aber ich finde die Lochzange noch ein kleines bisschen besser in der Handhabung. Wenn man viele Jerseydruckknöpfe oder Ösen verarbeitet, ist die Variozange wirklich Gold wert. Denn dieses rumgeklopfe mit dem Hammer auf diesen wackeligen Plastik“werkzeugen“, die den Druckknöpfen bzw Ösen beiliegen, war bei mir immer eine sehr zweifelhafte Angelegenheit. Im Wesentlichen hat man die Wahl zwischen gequetschten Fingern oder schiefen Druckknöpfen
  • Ganz neu: Stoffklammernnaehutensilien_141129-002 Gesehen habe ich sie bei ringelmiez in einem Post, der diesem hier sehr ähnlich ist. Beim letzten Besuch im Stoffladen hab ich sie dann mitgenommen. Bei Materialien, die man nicht mit der Nadel stecken kann, weil dann Löcher zurückbleiben, wie z.B. Leder oder hydrophobe Membranen, sind diese Klammern unentbehrlich. Das Rumgehampel mit den Büroklammern hat mich beim Puschennähen nämlich immer mega genervt. Beim Nähnen der Regenjacke aus Drei-Lagen-Laminat mit hydrophober Membran für den großen kleinen Menschen habe ich die Stoffklammern das erste mal benutzt und sie haben mir und meiner Umwelt sehr viel Gefluche erspart.

So, jetzt seid ihr dran: Was sind eure liebsten Nähgadgets? Worauf könnt ihr auf keine Fall verzichten und was sollte jede Hobbyschneiderin aus eurer Sicht besitzen? Was muss unbedingt auf den Wunschzettel? Oder aber: Was sind die überflüssigsten Utensilien, die nur Platz auf dem Nähtisch wegnehmen und zustauben?

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Über den Wert weiblicher Arbeit

Vor ein paar Tagen hatte ich einen sehr seltsamen Anfall von „Nähen für andere“. Beide kleine Menschen brauchten dringend neue Lederpuschen für den Kindergarten. Der große kleine Mensch wünschte sich Gespenster-Puschen mit Schneeflocken in schwarz. miriam_naehutensilien_141125-005Als ich dann die Farbkombination für den kleinen kleinen Menschen zusammengesucht hatte, hatte ich plötzlich die fixe Idee, dass da unbedingt Frösche drauf appliziert werden müssen. miriam_naehutensilien_141125-002Und dabei kam mir eine Unterhaltung in den Kopf, die ich vor ein paar Wochen auf einem Hoffest geführt hatte. Auf dem Fest wurden verschiedenste landwirtschaftliche Erzeugnisse angeboten, unter anderem auch solche Lederpuschen. Ein Paar, ähnlich verziert wie diese beiden Paare, sollte 15 Euro kosten. Das erzählte mir meine Gesprächspartnerin, während wir in der Küche standen und Essen zubereiteten. Ich fand das viel zu günstig und sagte das auch. Darauf erwiderte meine Gesprächspartnerin: „Ach weißt du, die macht das doch so nebenher.¨ Ihr könnt euch sicher denken, was ich darauf gesagt habe, oder? Ich habe erklärt, dass das in keinster Weise rechtfertigt, warum ihre Arbeitszeit nur so wenig wert sein soll. Dass allein das Leder schon ungefähr 5 Euro pro Paar kostet (mag sein, dass es das in größeren Mengen günstiger gibt, ich jedenfalls zahle je nach Größe 5-8 Euro fürs Material). Dazu kommt noch die Anschaffung der Näh- und Stickmaschine, Garn, Nadeln, Strom.

Jetzt bin ich sicher nicht die Routinierteste, was Puschen verzieren und Nähen angeht. Mache ich alles halbe Jahr mal. Für Zuschnitt, Applikation und Zusammennähen habe ich pro Paar mehrere Stunden gebraucht. Das geht mit etwas Übung sicher schneller. Aber selbst wenn es alles in allem 1 Stunde dauert, muss man ja auch noch die Zeit, die man auf solchen Märkten oder Festen rumsteht, mit einrechnen. Und/oder das Pflegen des Onlineshops, sei es nun der eigene oder die Präsenz bei dawanda. Der Stundenlohn beläuft sich also auf wenige Euro. Ohne Sozialabgaben. Weil: „Das macht die ja so nebenher.“ Es ist ja ihr Hobby, ihr macht das ja Spaß, da muss sie ja gar nicht erst anfangen, realistische Preise zu kalkulieren, oder was?!? Mir macht mein Job auch Spaß und trotzdem erwarte ich, dass mir meine Arbeitgeberin ein angemessenes Gehalt zahlt, von dem ich leben kann und anständig gegen Krankheit, Alter und sonstige Widrigkeiten des Lebens versichert bin.

Diese Abwertung weiblicher Arbeit kotzt mich echt ganz gewaltig an.

In diesem Zusammenhang auch sehr interessant, wie Ella von Ringelmiez die Preise ihrer Quilts kalkuliert.

 

Ein MeMadeMittwoch an den falschen Tagen im Monat

Heute morgen stand ich gefühlt stundenlang vorm Schrank und fand nichts anzuziehen. Das passiert mir wirklich äußerst selten. Aber es gibt so Tage, da braucht man auf der einen Seite eine Rüstung, um sich selbst zusammenzuhalten, auf der anderen Seite muss es so gemütlich wie möglich sein, weil eh schon alles so beschwerlich ist.

Ich twitterte folgendes:

Die Vorstellung, heute ein Kleid zu tragen, war unerträglich. Ich habe keine Ahnung, warum genau, eigentlich finde ich Kleider recht angenehm zu tragen. Heute musste es eine Hose sein. In Hosen habe ich mehr Bewegunsfreiheit. Ich habe aber keine Hose, die wirklich so gut passt, dass sie als gemütliche Rüstung funktioniert. Hosen rutschen bei mir. Immer. An einem Tag wie heute verstärkt eine rutschende Hose das Gefühl es Zerfließens nur noch.

Trotzdem habe ich mich schlussendlich, auch weil die Zeit langsam drängte, der Liebste und die kleinen Menschen zogen sich schon Jacken und Schuhe an, für die Knickerbocker mit grünen Strümpfen und Blümchenschuhen entschieden. Und so sehr ich dieses Outfit mag, heute erscheint es mir trotzdem ungeeignet, mich gegen die Welt zu schützen.2014-11-26 21.13.08

Ich finde es hochinteressant zu beobachten, wie die Wahrnehmung meines Körpers schwankt. Es gibt Tage, da fühle ich mich unglaublich stark, da rase ich mit dem Fahrrad durch die Gegend, da schleppe ich 35 kg kleine Menschen (also beide zusammen) die Treppe hoch, den Fahrradanhänger vollgeladen mit Einkäufen zu ziehen ist ein Kinderspiel. Und dann gibt es Tage wie heute, wo ich mich zu schwach fühle, eine Brandschutztür zu öffnen, wo Treppensteigen alleine schon ein Kraftakt ist. Und an denen es unvorstellbar ist, was anderes als flache Gesundheitsschuhe zu tragen

Aber irgendwie habe ich den Tag dann doch überstanden…

2014-11-26 21.12.24Beim MeMadeMittwoch zeigt Gastbloggerin Anni einen kuscheligen Sweater, der heute auch sehr nach meinem Geschmack gewesen wäre.

Nähnerdige Wunschzettelinspirationen

Falls ihr Anderen auch bei der Suche nach Inspiration für den ultimativen Nähnerdwunschzettel helfen wollt, könnt ihr ab Sonntag unter einem Post, in dem ich meine liebsten Nähgadgets vorstelle, Beiträge über eure unverzichtbaren Helferlein verlinken. Das Linktool (falls ich es bis dahin schaffe, mich zu registrieren, das will nämlich gerade nicht so, wie ich das will) wird 1 Woche lang geöffnet sein.

Parallel dazu wird es bei Frau Lotterfix um Nähbücher gehen. Wer also die ein oder andere Buchrezension in petto hat, ist dort sicher herzlich willkommen.

Edit: Selbstverständlich könnt ihr auch eine Liste machen mit den Dingen, die für euch überhaupt nicht funktionieren und aus eurer Sicht ruhig vom Wunschzettel gestrichen werden können!

Ob du tanzen kannst oder nicht…

… ist schnurzegal, Hauptsache, die Garderobe ist selbstgenäht!

Alexandra von Mamamachtsachen plant etwas ganz großartiges: den Dressmakers Ball.

Dafür hat sie für den 14.03.2015 die Rohrmeisterei in Schwerte als Ort des Geschehens klar gemacht. Da ich ja, wahrscheinlich eine Berufskrankheit oder noch immer die Nachwehen meiner Studienzeit in Dortmund, eine ziemliche Schwäche für denkmalgeschützte Industriearchitektur habe, finde ich die Vorstellung, in solch einer Umgebung zu feiern, ganz zauberhaft.

Da die Sause ja nun den Namen „Dressmakers Ball“ trägt, gibt es einen etwas unkonventionellen Dresscode: Mindestens die Hälfte der dort Anwesenden müssen Selbstgenähtes tragen. Dabei muss es aber nicht zwangsläufig eine Abendrobe oder ein Smoking sein.

Ich jedenfalls plane schon sowohl die Kinderbetreuung für dieses Wochenende als auch meine Garderobe. Denn das wohl schillerndste Fest des Jahres 2015 möchte ich mir nicht entgehen lassen! Schaut euch doch die Ankündigung drüben bei Alexandra mal an und bestellt am besten sofort das Early Bird Angebot.

Es gibt einen neuen Podcast!

Ich bin ja ganz großer Fan von Podcasts. Die höre ich vor allem beim Nähen und abends zum einschlafen. Ganz großartig finde ich ja Resonator, den Forschungspodcast der Helmholtzgemeinschaft mit Holger Klein. Aber auch verschiedene WRINT-Formate von Holgi mag ich sehr gerne. Der Lila Podcast mit Katrin Rönicke und Susanne Klingner ist ebenfalls immer wieder ein großes Hörvergnügen.

Deshalb war ich auch sofort total begeistert, als Muriel mit der Idee eines Nähpodcasts auf mich zukam. Und dann hatte ich auch noch die große Ehre, ihr Gast bei der Premiere zu sein. Es hat wirklich ganz ganz großen Spaß gemacht, mich mit ihr über meinen Blognamen, Nähmaschinen und Nähfüßchen, Schnittmuster und vieles mehr zu unterhalten. Ich hoffe, ihr habt mindestens soviel Spaß beim hören!

Danke Muriel, dass du die Podcastlandschaft um einen weiteren spannenden Podcast bereicherst und ich bin schon ganz vorfreudig auf die nächste Folge mit Meike von Crafteln!

Tagebuchbloggen 05.11.2014

Es ist der 05. und Frau Brüllen will wieder wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag mache.

6:20 Der Wecker klingelt. Ich drück auf Snooze und kuschel noch ein wenig mit der Decke.

6:50 Der kleine kleine Mensch wird zu mir ins Bett gelegt. Er will aber noch das „Feuerwehr-Buch“ („Was machen die da?“ von Doro Göbel und Peter Knorr) gucken und führt ein Drama erster Güte auf, bis der Liebste ihm das richtige Buch gebracht hat. Irgendwie schaffe ich es auch, aufzustehen, mich und paralell den großen kleinen Menschen anzuziehen („Ich bin sooooo müde, ich KANN mich nicht anziehen!“). Viel zu spät komme ich nach unten zum Frühstück. Dann will der kleine kleine Mensch auch noch mein Nutellabrot essen. In der gesamten Routine ist der Wurm drin. Der Liebste geht schonmal in den Keller, die Fahrräder holen, während ich den kleinen Menschen die Zähne putze. Der große kleine Mensch ist heute sehr kooperativ, der kleine kleine Mensch hält sich noch immer an meinem Nutellabrot fest. Irgendwie schaffe ich es trotzdem, ihm eine Jacke und die Schuhe anzuziehen. Als wir aufs Rad steigen, merkt der große kleine Mensch, dass das Vorderrad blockiert. Die Schraube hat sich gelockert. Da das auf die schnelle nicht wieder so einzustellen ist, dass die Bremse nicht schleift, wird der große kleine Mensch kurzentschlossen in den Fahrradanhänger gepackt und der Liebste und die kleinen Menschen fahren zum Kindergarten und ich zur Arbeit.

8:05 Ungewöhnlich spät sitze ich am Schreibtisch.

8:30 Uhr Gruppenbesprechung, danach direkt weiter ins nächste Meeting, anschließend dem Chef eine kurze Zusammenfassung geben.

11:10 Ich sitze wieder an meinem Schreibtisch und kann endlich anfangen, Ergebnisse für die Besprechung morgen früh zu produzieren.

11:30 Uhr Mittagessen

12:40 Zurück vom Mittagessen. Kopfschmerzen. Und dieser Gyrosteller liegt auch noch schwer im Magen.

Statt Ergebnisse produzieren muss ich mich mit Nervkram rumschlagen. Software, die nich richtig funktioniert. Also zwischendurch mal schnell den MeMadeMittwoch-Post geschrieben, um mich nicht drüber aufzuregen, dass es nicht so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Jetzt gehts aber und die Ergebnisse wollen noch hübsch aufbereitet werden (aka in eine Präsentation verwandelt werden).

16:30 Heute ist Laternenumzug im Kindergarten. Damit nicht alle Schulen und Kindergärten am gleichen Tag mit den Laternen umherziehen und Familien mit mehr als 1 Kind in terminliche Schwierigkeiten geraten, verteilen sich die Umzüge auf verschiedene Tage vor dem 11.11. Damit die Vorbereitungen im Kindergarten ungestört vonstatten gehen können, müssen die kleinen Menschen heute etwas früher abgeholt werden. Schnell nach Hause fahren, Laternen holen, anständige Schuhe anziehen und dann wieder los zum Kindergarten.

17:30 Jetzt also ein paar Runden im Garten des Kindergartens im Kreis gehen, dabei Laternenlieder singen, von denen man maximal die erste Strophe auswendig kann und dabei darauf achten, dass die kleinen Menschen nicht stolpern, immer schön weitergehen, nicht abhanden kommen. Dann wird sich ums Feuer versammelt, die Kinder begleiten szenisch das Sankt Martins Lied und anschließend gibt es Weckmänner, Kinderpunsch und Glühwein.

19:30 Wir sind zu Hause. Während die kleinen Menschen noch eine Tierdoku schauen packen der Liebste und ich die Kleider für die kleinen Menschen zusammen für den morgigen Trip nach Schwaben. Währenddessen stellen wir fest, dass der Bahnstreik den Reiseplänen des Liebsten und der kleinen Menschen einen Strich durch die Rechnung macht. Also umplanen. Zum Glück haben wir ein Auto, so dass sie das wohl nun benutzen werden, auch wenn es alleine mit 2 kleinen Menschen eigentlich entspannter ist, ICE statt Auto zu fahren. Aber nicht, wenn die Verbindungen derart unsicher sind.

20:00 Die kleinen Menschen müssen dringend ins Bett. Wir schauen noch ein Wimmelbuch an, lesen ein Kapitel aus dem Räuber Hotzenplotz und dann mache ich den kleinen Menschen ein Hörspiel an und gehe ins Wohnzimmer. Während ich in der Mediathek „Das Leben der Anderen“ schaue, erledige ich noch ein paar überfällige Überweisungen, schreibe Mails, um meine Wochenendplanung ohne Auto und ohne S-Bahn zu organisieren und schreibe diesen Post zuende.

Jetzt noch schnell ein paar Kleinigkeiten aufräumen, morgen kommt die Haushaltshilfe. Dann ins Bett.