Tagebuchbloggen September 2014

Frau Brüllen fragt mal wieder: was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Der morgen begann wie jeden morgen um 6:20 Uhr. In letzter Zeit fällt es mir wieder sehr schwer, wach zu werden. Vor 6:50 Uhr kam ich selten aus dem Bett die letzten Wochen. Die kleinen Menschen mögen das mit dem aufstehen auch nicht und motzen immer etwas, wenn wir sie wecken. Die Tage werden kürzer, unser biorhythmus scheint das schon zu spüren…
Anziehen, frühstücken, Zähne putzen, Schuhe anziehen, Fahrräder aus dem Keller holen und um 7:50 Uhr saß ich im Büro.
9 Uhr die obligatorische kaffeepause mit den Kollegen. Anschließend eine Betriebsanweisung für einen Versuch mit dem Laborkoordinator durchgesprochen. Außerdem die Versuchsanweisung mit dem Laboranten.

Wir gehen immer recht zeitig Mittagessen, um dem größten Ansturm in der Kantine zuvor zu kommen. Für mich gabs heute Salat.

Nach dem essen hatte ich dann einen verpassten Anruf eines Kollegen auf dem display. Ich ahnte schon, was er von mir wollte und musste erstmal tief durchatmen. Wie erwartet wollte er von mir wissen, wo er die von mir versprochenen Ergebnisse finde. Die gabs aber noch nicht. Weil ich andere dringende Sachen vorher erledigen musste. Aber auch, weil die von ihm zur Verfügung gestellten Daten lücken- und fehlerhaft waren. Das wollte er natürlich nicht hören. Da ich mir aber recht sicher war, dass ich ihm die gewünschten Ergebnisse noch heute liefern würde (wir hatten uns auf Ende der Woche geeinigt), kratzte mich sein genörgel nur peripher. Und wie erwartet hatte ich 2 h später, nachdem er mir die fehlenden Daten geliefert hatte, die Sachen fertig.

Zur Belohnung verließ ich dann um 16:45 Uhr das Büro (freitags schließt der Kindergarten zwar schon um 16 Uhr, aber freitags holt der liebste die kleinen Menschen ab).

Seit ein paar Wochen gibts den Bäcker, bei dem wir samstags morgens immer Brötchen holten, nicht mehr. Der nächste ist deutlich weiter weg und das nervt. Deshalb experimentieren wir gerade mit selbstgebackenen Brötchen am Wochenende. Im Prinzip ist so ein Hefeteig ja recht schnell gemacht und wenn man ihn dann über Nacht in den Kühlschrank stellt, kann der gemütlich vor sich hin zellteilen und pupsen und man kann am nächsten morgen daraus Brötchen backen. Mal schauen, ob wir da noch ein Rezept und eine routine finden, die für uns passt.

Heute ist wieder unser monatlicher Nähnerdstammtisch. Da ich es so gut es geht vermeide mit dem auto nach Köln rein zu fahren (seit es navis gibt, ists ein bisschen besser, aber das nervige Parkplatz suchen nimmt mir das ding auch nicht ab) muss ich schon um kurz vor 18 Uhr wieder los, will ich pünktlich um 19 Uhr dort sein. Der Kölner Süden ist von uns aus mit öffis echt schlecht erreichbar. In so Situationen sehne ich mich nach Zürich zurück, wo man mit dem ÖV innert 30 min überall war…

Der Stammtisch war sehr sehr nett, was sich vor allem daran ablesen lässt, dass ich um 1:30 Uhr zu Hause war. Das wird sich in 5 Stunden wahrscheinlich rächen. Immerhin konnte ich eben noch den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen, so dass die Brötchen morgen früh nicht kalt in den Backofen kommen. Aber das wird sicher nicht teil unserer freitagsroutine werden, dass eine von uns um 2 Uhr nachts Hefeteig aus dem Kühlschrank holt…

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6 Gedanken zu „Tagebuchbloggen September 2014

  1. Wenn dem Um-2 Uhr-nachts-Hefeteig-aus-dem-Kühlschrank-holen immer ein so netter Stammtisch vorausgehen würde, ließe sich über die Routine doch reden…
    Hier gab es aber auch ein eher unwochenendlich überstürztes Aufstehen, weil diverse Kinder auf Geburtstagsparties überall in der Stadt verteilt werden wollten. Dafür jetzt kurzzeitig himmlische Ruhe und Zeit zum Daddeln. Großartig.
    Ein schönes Wochenende wünscht Bele

  2. Ach, ich wäre sooo gerne bei Euch gewesen, musste aber sogar meinen Teamevent absagen, da ich gegen einen Virus kämpfe und es mir nicht gut geht.

    LG Luzie

  3. Ja, der Tag war voll. Nicht jeder Tag ist so. Das würde ich gar nicht durchhalten 😀 meist ist ab 17 Uhr nur noch rumhängen mit den Kindern dran und ab 20 Uhr dann manchmal noch nähen oder rumhängen mit dem liebsten.

  4. Falls es mal Freitagabend nicht klappt: Quark-Öl-Teig!
    Bei uns gehts schneller, Brötchen zu machen, als zum Bäcker zu fahren. Und der kleine Große liebt es, das Rezept selbst zusammen zu rühren.

    Gerne auch: am Vorabend 1 Schale mit den trockenen Zutaten (Mehl Backpulver Salz) und eine mit den feuchten Zutaten (Öl, Ei, Quark) auswiegen und bereitstellen. Dann kann das Kind, so es denn will, selbst mixen und formen. Und die Erwachsenen 10 Minuten länger schlafen und dann nur noch das Backblech in den Ofen schieben! Während wir duschen, backen die Brötchen fertig und kommen backfrisch auf den Tisch.

    Backtip: Zucker auf 1 TL reduzieren, die meisten Quark-Öl-Teige haben mehr angegeben

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