Weihnachtskleid Sew Along – Teil 3

2013-11-30 13.04.49Wintergrün zu fotografieren ist gar nicht so leicht (vor allem nicht mit dem Handy, wo sich der Fokuspunkt nicht total beliebig verschieben lässt und das mit dem Weißabgleich so ne Sache ist (deshalb ist das weiße Schnittmusterteil recht prominent im Bild zu sehen…) 100% ist das Grün dennoch nicht wiedergegeben 😦

Oben seht ihr den Stoff nach Zuschnitt. Ich habe das obere Rückenteil doppelt zugeschnitten (war mehr aus Verpeilung denn aus Absicht, aber ich habe beschlossen, dass ein gedoppelter Rücken auch einen warmen Rücken bedeutet und habe statt die hintere Aussschnittkante mit einem Band einzufassen den Rücken mit dem gedoppelten Teil verstürzt. Mal schauen, ob ich diese Entscheidung noch verfluchen werde). Ebenso habe ich das obere Vorderteil nicht mit einem Beleg verstürzt sondern mit einem in Belegbreite zugeschnittenem oberen Vorderteil.

Danach habe ich die Schulternähte geschlossen (natürlich mal wieder nicht besonders bündig, das kann ich sehr sehr gut, ich arbeite mit der Overlock grundsätzlich sehr schlampig).

Als nächster Schritt wären nun also die Bänder , die den vorderen Ausschnitt bedecken, dran. Nur weiß ich leider nicht, wie rum ich sie einnähen soll. Bronte gab mir beim letzten Nähstammtisch den Tipp, bei ihr auf dem Blog sei das ausführlich mit Bildern beschrieben. Ich bin trotzdem zu doof, es zu kapieren. Ich fürchte nur, noch ausführlicher geht es kaum…

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So sieht es von der Armrundung für mich am sinnvollsten aus, aber dann passt es überhaupt nicht mit der Neigung der Seitennaht zusammen. Wurschtel ich es so hin, dass es dort auch passt, dann ist die untere Seite des Bandes kürzer als die obere, was dazu führt, dass der Ausschnitt oben aufsteht.2013-11-30 22.56.17So sieht es aus, wenn ich es andersherum an den Armauschnitt lege. Dann kommt es weinigstens mit der Neigung der Seitennaht hin, aber dass es so gar nicht schräg nach unten zeigt, macht mich ein wenig stutzig…2013-11-30 23.01.28Wenn ich es dann nach unten wegbiege, sieht es so aus, was mir auch plausibel erscheint, weil so ein bisschen Raum für die Brustwölbung geschaffen wird.

(Dass die Bänder unter den Armausschnitt kommen, ist mir klar, ich habe sie nur aus Demozwecken oben drauf gelegt)

Die #nähnerds bei Twitter waren mal wieder gewohnt hilfsbereit, und vielleicht muss ich die Bänder tatsächlich einfach mal ein bisschen einkräuseln, um es richtig zu sehen. Eine Anprobe mit zusammengesteckten Teilen ergab allerdings den schon häufiger beschriebenen Zug auf die Armausschnittnähte. Hm, dabei hab ich die Bänder aufgrund meiner üppigen Oberweise schon 1 Größe größer zugeschnitten.

Ich werde das Kleid wohl mit zum Stammtisch nehmen und es mir dort im realen Leben erklären lassen müssen. Dabei dachte ich bisher wirklich, mein 3D Vorstellungsvermögen sei ganz okay…

Ob die anderen Weihnachtskleid(ung)-ProduzentInnen besser klar kommen mit ihren Projekten zeigt uns wie gewohnt Katharina auf dem MeMadeMittwoch-Blog

Jetzt aber noch ein bisschen Weihnachtsstimmung (neben dem Weihnachtsoratorium assoziere ich Händels Messiah ganz ganz doll mit der Vorweihnachtszeit. Den habe ich nämlich im Gegensatz zum Weihnachtsoratorium schon mehrmals selbst gesungen)

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7 Gedanken zu „Weihnachtskleid Sew Along – Teil 3

  1. Ich glaube man muss zuerst die kürze seite der bänder einkräuseln dan in der seitennaht anreihen (?) dan die seihtennahten schliessen. Nach das einsetzen der ärmel kannst du die andere ende der Bänder einnähen. (omg, dieser satz ist ein schreckliges Holländisches Deutsch :))
    HG,Ingeborg

  2. Hallo Leidensgenossin, ja ich habe auch mit den Bändern gekämpft und diese dann angezogen gesteckt habe, aua Stecknadeln, aber auch bei mir zieht es die eine Ärmelnaht nach vorne, aber nur die eine häh?
    Ich hätte mein Kleid gestern Abend am Liebsten in die Ecke gepfeffert. Halte durch, das wird bestimmt noch.

    LG Ines

  3. ganz genau. zuerst muss man die bänderseite,die an das armloch ankommt kräuseln.
    dann legst du sie nciht oben drauf sondern unten das kleidoberteil drauf und nähst sie am armloch fest(da ist im übrigen die markierungim schnitt von wo bis wo muss das band am armloch liegen) mit einer normalen steppnaht-sie dient blosser befestigung der teile. das gleiche machst du auch an der seite(auch da ist die markeirung dafür da).du kannst für anfang an der seite erstmal alles stecken.aber eigentlich ist die länge der bänder genau richtig-nicht zu lang und nciht zu kurz. wenn man sie dann kürzt- wird spannen.
    erst dann schließt du die seitennähte und nähst ärmel rein.
    die bänder nciht einzukräuseln halte ich für ein fehler!!! sonbst ist das dekollette zugemauert.

  4. Zum Glück hat sich die Lösung hier gefunden, waren doch die Stammtischanmerkungen nicht weiterführend… Kräuseln ist das Gebot der Stunde! Und das Grün ist wirklich im Original viel schöner!
    LG, Bele

  5. Der Zug auf die Ärmelnaht ist selbst bei zu langen Bändern immer da, das ist m.E. DIE Schwachstelle des Schnittes. Ich habe die Bändernach Fertigtellung im angezogenen Zustand ohne Zug entlang der Ausschnittkante festgesteckt und dann das jeweils obere Band mit Handstichen unsichtbar in der Ausschnittsteppnaht fixiert. Hält Bombe, selbst jetzt, wo ich die rgelmässig zum Stillen rumschiebe und man zuppelt auch nicht mehr dran rum. Doppelplus.

  6. Zu Wintergrün hatte ich jetzt so ein ganz anderes Kopfkino und bin umso gespannter auf Bilder an der Frau. Bei den Bändern kann ich allerdings auch keine sachdienlichen Hinweise geben 😉

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