Urlaubstagebuch: Donnerstag, 08.08.2013 – Spaßbad Wonnemar

Das Wetter war eigentlich immer noch gut, mit Temperaturen um die 20 Grad und ohne Regen, aber die Wolken hingen so tief über dem Tal, dass Bergwandern nicht angezeigt erschien. Also folgten wir einem weiteren guten Tip der weltbesten Ferienwohnungsvermieterin: Das Wellnes- und Spassbad Wonnemar in Sonthofen. Nicht gerade ein Geheimtip, und wir sind daran auch schon geschätzte 20 mal vorbeigefahren. Noch ein guter Tip: „Gehen Sie früh! Es wird voll!“ Also standen wir gegen 9:30 Uhr in der langen Schlange vor der Kasse, aber es war trotzdem nicht überfüllt. Und drinnen war es wunderschön: Strömungsbecken, Wellenbecken, pisswarmer Kleinkindbereich, Rutschen aller Art, Aussenbecken, Ruhebereich… die kleinen Menschen waren sofort voll bei der Sache und glucksten vor Vergnügen im Strömungsbecken. Der große kleine Mensch kann nun schon mit Schwimmgürtel prima alleine Schwimmen, er bleibt nicht nur mit dem Kopf über Wasser, sondern kommt sogar etwas voran. Die Rutschen hatten es in sich – In der Wildwasserrutsche, die nur der große kleine Mensch und nur zusammen mit dem Liebsten befahren konnte, musste man gut Paddeln, um nicht in Strudel zu geraten. Und erst die Kamikazerutsche – nichts für kleine Menschen! Aber offenbar auch nicht für große Menschen, da ich aus Angst im quasi freien Fall zu aufrecht sitzen blieb, statt den Kopf hinten anzulegen, so dass ich beim Eintauchen ins Bremswasserbecken übel ausgehebelt wurde und mit dem Kopf anstieß, was im Lauf dieses und des nächsten Tages noch einige Verspannungen und Schmerzen nach sich zog.
Sieht ganz so aus, als böten diese Rutschen ganz andere Gefahren als fragwürdige Aussagen über die weibliche Anatomie von Seiten von Verantwortlichen anderer Thermen nahelegen.
Trotzdem überstanden wir alles unbeschadet und den Kindern gefiel es sehr. Nach dem Ausflug ins Bad erholte ich mich erstmal von meinem kleinen Unfall, während der Liebste  mir die kleinen Menschen vom Hals hielt  mit den kleinen Menschen nochmal auf die Hinanger Wasserfalltour ging, wieder mit dem gleichen Ergebnis: Hoch topp, runter flopp. Trotzdem schön, und auch der große kleine Mensch hat trotz seiner Klagen über seine „Lommeligkeit“ beim „langweiligen“ Abstieg alles genossen.
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