Bilder in Kochbüchern

Warum sehen die Gerichte, die in Kochbüchern abgebildet werden, eigentlich nie nie niemals so aus wie das, was man selbst gekocht hat, auch wenn man sich sklavisch an die Anweisungen hält?

Ich habe den Kürbis, der vor 3 Wochen in unserer Gemüsekiste war, nach folgendem Kochbuchrezept (Fleischlos kochen. Die neue große Schule) süß-sauer eingekocht:

Orangenkürbis

  • 1 kg reines Kürbisfleisch
  • 500 g Zucker
  • 1/4 l Weißweinessig
  • 50 ml Aceto Balsamico
  • 200 ml Orangensaft
  • abgeriebene Schale von 2 Orangen
  • 2 Gewürznelken
  • 1/2 Zimtstange
  • 1 EL geriebene Ingwerwurzel
  1. Kürbisfleisch in 3 cm große Würfel schneiden
  2. Die übrigen Zutaten  zum Kochen bringen und über die Kürbisstücke gießen und 24 Stunden marinieren
  3. Dann alles miteinander aufkochen und bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten köcheln lassen (ich hab den Hokaido-Kürbis mit Schale verarbeitet, deshalb musste er etwas länger kochen), bis die Kürbisstücke glasig werden.
  4. Sofort in ausgekochte Twist-off Gläser füllen und fest verschließen.

Der aufmerksamem Leserin/dem aufmerksamen Leser ist vielleicht bei der Zutatenliste aufgefallen, dass da 50 ml Aceto Balsamico rein sollen. Wenn man sich das Foto aus dem Kochbuch (s.o.) so anschaut, dann fragt man sich schon, warum der Sud dann so hell ist. Und meine Vermutung bestätigte sich dann auch, mein Orangenkürbis sieht so aus:

Auch wenn er nicht so appetitlich aussieht wie im Kochbuch, schmecken tut er!

Jetzt warten allerdings erstmal noch 3 Fenchelknollen und 2 Porreestangen darauf, verarbeitet zu werden.Es war wirklich eine kluge Entscheidung, das Abo im 2-Wochen Rhythmus zu bestellen, denn ansonsten kämen wir gar nicht nach mit Essen, da wir ja nur am Wochenende kochen und unter der Woche in der Kantine bzw. KiTa essen.

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3 Gedanken zu „Bilder in Kochbüchern

  1. Pingback: Kochbücher, die II. | drehumdiebolzeningenieur

  2. Ach, da ist ja das Rezept. Ich vermute mal sie meinten weißen Aceto Balsamico und nicht den Dunklen. Dann muss ich das nächstes Jahr mal ausprobieren. Eigentlich ist es auch egal wie es aussieht, Hauptsache es schmeckt. LG

  3. Pingback: Tagebuchbloggen 05.06.2015 | drehumdiebolzeningenieur

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