Allgäu, Tag 1

Schon die Anreise in den Urlaub war super entspannt. Die Tatsache, dass wir mit dem Auto gefahren sind, mag dazu beigetragen haben. Aber wir haben auch 2 Übernachtungen beim Schwiegervater eingeschoben, um die Reisezeit für den kleinen Menschen erträglich zu machen. So war die erste Etappe nur 3 1/2 Stunden und die zweite Etappe 2 1/2 Stunden lang. Und beide Etappen sind wir nach dem Mittagessen angetreten, so dass der kleine Mensch die meiste Zeit der Autofahrt gepennt hat. Schon die Fahrt von Stuttgart ins Allgäu hatte etwas sehr romantisches, da die Autobahn, die den Albtrauf rauf geht, sehr verwunschen ist. Und erst der Moment, in dem ich die Alpen das erstemal sehen konnte, das war schon ein ganz spezielles Gefühl. Als wir den Urlaub geplant haben, wollte ich ja unbedingt ins Engadin und war skeptisch, ob die Berge im Allgäu hoch genug sind. Aber bei dem Wechselkurs, die der Franken gerade hat, war ich schon vor einer Woche überzeugt, dass das Allgäu die richtige Entscheidung war. Und die Berge sind hier definitiv hoch genug, zumal man mit Kind in der Kraxe eh keine megalangen und strengen Touren machen kann. Der Bauernhof, auf dem wir wohnen, ist ein Nebenerwerbs-Milchviehbetrieb. Heute abend wurden im Stall 5 Kühe gemolken, es gab noch eine Kuh, die scheinbar gerade trächtig ist und 2 Kälbchen. Der kleine Mensch ist ganz begeistert, hat aber auch mächtig Respekt vor den großen Tieren.
Als kleine Einstimmung haben wir nach unserer Ankunft einen kleinen Spaziergang zu den Hinanger Wasserfällen gemacht. Sehr beeindruckend, mit welcher Kraft das Wasser da eine schmale Rinne hinunterschießt. Man hat fast den Eindruck, dass da mehr als Schwerkraft im Spiel ist. Allerdings haben wir noch nicht herausgefunden, was… 😉
Jetzt hoffen wir mal, dass das Wetter tatsächlich besser wird, wobei die Nebelschwaden, die heute zwischen den Bergen hingen, schon auch ihren Charme haben.

Trotzdem will ich Bergwandern und da wäre Regen einfach echt doof. Aber sowohl die Wirtin als auch die Tagesschau behaupten ja, es wird besser. Falls das morgen noch nichts wird mit dem besseren Wetter, können wir ja vielleicht den Regentag nutzen, um in Sonthofen mal noch nach ausreichend langen Wanderstöcken für den Liebsten zu schauen, da seine Stöcke im Umzugschaos verschwunden sind und für mich nach einer neuen Regenjacke, da die, die ich in den letzten 5 Jahre getragen habe, leider in Auflösung begriffen ist.

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Ein Gedanke zu „Allgäu, Tag 1

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