Einleben in Köln…

Nach dem Erlebnis mit dem fast geklauten Portemonnaie finde ich Köln irgendwie nicht mehr ganz so cool. Seither bewege ich mich nämlich ziemlich unentspannt durch die Stadt, immer auf der Hut, dass mir nicht wieder jemand am Rucksack rumfummelt.

Und noch was anderes ärgert mich ziemlich: Es ist schlicht nicht möglich, auf die Warteliste für einen Platz in einer kommunalen Krippe zu kommen, wenn man plant, nach Köln zu ziehen, den Umzug aber davon abhängig macht, ob und wo man einen Krippenplatz bekommt. Flexibel müssen mal wieder nur die ArbeitnehmerInnen sein, die Kommunen und deren Verwaltung kann sich natürlich leisten, so unflexibel wie ein Stock zu sein. Ich hatte heute ein sehr unerfreuliches Gespräch mit einer Frau vom Jugendamt und bin wirklich schockiert, wie wenig sie bemüht war, unser Problem „ohne ersten Wohnsitz in Köln keinen Krippenplatz, ohne Krippenplatz kein Umzug nach Köln“ zu lösen. Auf die Warteliste kommen wir nicht, Ende der Diskussion. Man könne sich ja eine Tagesmutter suchen. Tagesmütter oder -väter werden aber in Köln nicht von der Kommune gefördert und somit kostet eine Betreuung von 45 Stunden in der Woche 1300 Euro. Mal ganz davon abgesehen, dass wir eine 100% verlässliche Betreuung für den kleinen Menschen brauchen, also Krankheitsvertretung, nicht 6 Wochen Ferien,… Es bleibt spannend.

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