Nun endlich…

… haben wir es doch noch geschafft mit dem Tandem von Freiburg nach Basel zu fahren… Der erste Versuch musste ja leider wegen Philips Unpässlichkeit abgebrochen werden.
Wir entschieden uns dazu, diesmal nicht den Rhein-Radweg zu nehmen, da dieser die meiste Zeit recht unspektakulär am Kanal lang geht. Und weil wir uns zu allem Überfluss auch noch ein GPS-Gerät zum testen ausgeliehen hatten, hatten wir den tollen Plan, uns von diesem Ding den Weg erklären zu lassen. Nur wie das so ist, wenn man die Bedienungsanleitung von so einem netten kleinen Gadget nicht liest (ja, ich bekenne mich schuldig, das Handbuch mangels Zeit nicht vernünftig konsultiert zu haben), hat dieser Plan leider nicht so richtig funktioniert, weil uns das Ding nämlich die ganze Zeit auf die B31 navigieren wollte, wo man aber mit dem Fahrrad bzw. Tandem nicht drauf darf. Aber wir haben uns natürlich nicht nur auf dieses Wunderwerk der Technik verlassen sondern hatten selbstverständlich auch noch ganz altmodisch eine Karte aus Papier dabei und haben damit vollkommen easy unseren Weg nach Basel gefunden. Wobei… anfangs haben wir uns ja noch nach den Radwegschildern gerichtet, aber nachdem wir 3 mal den gleichen Mountainbike-Fahrer überholt haben, der im Gegensatz zu uns den direkten Weg gefahren ist, haben wir die Radwege Radwege sein gelassen und sind den gelben Straßenschildern nach gefahren.
Das Wetter war einigermaßen gnädig mit uns, vom Gegenwind einmal abgesehen.
In Weil am Rhein haben wir uns dann in diesen riiiiiiiiiiiiesigen Supermarkt direkt an der Grenze gewagt um noch ein bisschen Grillfleisch zu kaufen, denn wir waren auf einer Gillparty in Basel eingeladen. Als ich 2003 für 3 Monate in Basel gewohnt habe, war ich zu faul, in Deutschland einzukaufen und so ist mir dieses all-samstägliche Schauspiel damals erspart geblieben. Ich habe noch nie soviele Schweizer mit so vollen Einkaufswägen gesehen. Aber als ich den Preis des Fleisches gesehen habe, wusste ich auch, warum: Das lohnt sich wirklich sehr!

Die Rückfahrt haben wir dann aber mit dem Zug gemacht und ich war leicht irritiert, was Samstags nachts für Gestalten mit dem Zug von Basel ins Markgräflerland unterwegs sind.

Am Sonntag haben wir uns dann mal ein wenig Zeit genommen und haben das GPS-Gerät ein wenig ausprobiert (so ein Handbuch ist dabei verdammt hilfreich!). Wir waren sogar in der Lage, die mit bikemap erstellten Routen auf das Gerät hochzuladen und das auch noch ganz ohne proprietäre Software, mittlerweile kann echt niemand mehr behaupten, Linux sei nicht alltagstauglich! Und auch den Weg, denn wir mit dem Teil dann gegangen sind, konnten wir anschließend wieder herunterladen. Allerdings muss ich nun noch herausfinden, wie genau ich diese Daten dann wieder so aufbereiten kann, dass ich sie in bikemap oder Google Maps bzw. Google Earth hübsch anschauen kann, aber schwer kann das nicht sein, nur bin ich gerade zu faul und zu müde dazu 😉

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