07.08.08 Landmannalaugar – Álftavatn

Um 6 Uhr aufgestanden, gefrühstückt, Zelt eingepackt und um 8 Uhr losgelaufen.
Da wir von Steffi und Matthias wussten, dass es in Hrafntinusker nur 7 gute, windgeschützte Zeltplätze gibt, hatten wir es etwas eilig. Der Aufstieg ging zuerst durch ein Obsidian-Lava-Feld, das unglaublich geglitzert hat an den Stellen, wo der Obsidian gebrochen ist. Brennisteinsalda, ein Solfataren-Feld war mal wieder total bunt und hat gestunken.
Auf einem Höhenzug entlang, relativ gleichmäßig, immer mal wieder ein wenig auf und ab.
Bei Störihver war Philip überglücklich, die Waschmaschine wiedergefunden zu haben, zwei Löcher im Boden, durch die ein Bach fließt und durch eine heiße Quelle wird immer wieder Wasser durch eines der Löcher gespuckt.
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Dann ging es weiter auf einem Obsidian-Lava-Feld und über den Pass. Da waren wir dann ziemlich erstaunt, dass die Hütte und der total unwirtliche Zeltplatz schon da waren, dabei war es erst 11:30 Uhr. Da der Zeltplatz überhaupt nicht einladend aussah,haben wir beschlossen, die nächste Etappe bis Álftavatn auch noch zu gehen nach einer ausgedehnten Mittagspause, die auf der Terasse der Hütte begann und in deren Vorraum wegen Regen endete.Um 12:30 Uhr sind wir raus in den Regen und haben uns an die 2. Etappe gemacht. Die Buntstiftlandschaft ging weiter, entlang des Torfajökull. Bei Jökulltungur änderte sich die Aussicht radikal, man steht quasi noch in den Schwefeldünsten und blickt nun auf ein grünes Tal mit schwarzen Bergen.

Es folgte ein sehr anstrengender Abstieg von über 1000m auf 537 m, meine Knie schmerzen noch immer.

Am Ende des Abstieges dann unsere erste richtige Furt, beim Schuhe und Strümpfe ausziehne wurden wir dann endgültig pitschnass. Die letzten 4 km bis zur Hütte bin ich nur noch gelatscht, hab zwar noch die Landschaft genossen, aber wollte nur noch in die warme trockene Hütte . Da man die Küche leider nur benutzen durfte, wenn man auch inder Hütte schläft, investierten wir die 12000 ISK und werden diese Nacht ganz „luxuriös“ in einem trockenen Massenlager schlafen. Hoffen wir, dass das Wetter morgen besser wird. Gerade ist es sogar trocken draußen.

Zeltplatz Hrafntinusker:
800 ISK p.P.
400 ISK Servicegebühr p.P. für Mitbenutzung der Hütteninfrastruktur
sehr ausgesetzt, aber Steinmäuerchen, sehr karg, sehr windig
Sanitäreinrichtungen sehr sauber, kaltes Wasser, Plumpsklo

Zeltplatz Álftavatn:
800 ISK p.P.
keine Servicegebühr -> keine Möglichkeit, die Hütte benutzen
sehr offen auf einer Wiese am See, Hütte nebenan.
Hütte Álftavatn:
3000 p.P.
Sanitäreinrichtungen sehr sauber
WC, kaltes Wasser, kalte Duschen

Nachtrag: 24 km sind ganz schön anstrengend

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Ein Gedanke zu „07.08.08 Landmannalaugar – Álftavatn

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