04.08.08 Mývatn

(ohne Kamera)
Da es auf der andere Seeseite ein Hotelrestaurant gibt, welches ein relativ günstiges Mittagsbuffett anbietet, haben wir uns heute alle Vier Räder ausgeliehen und sind eine Runde gegen den Uhrzeigersinn um den See gefahren. Zuerst ging es es durch ein Vogelschutzgebiet, eigentlich landschaftlich nicht besonders reizvoll. Die Vögel sind wahrscheinlich vor allem deshalb dort, weil es dort viel zu essen gibt. Der See hat seinem See auf jeden Fall alle Ehre gemacht, was bisher an seinem Nordufer nicht so sehr spürbar war. Aber die Mückenschwärme waren wirklich unbeschreiblich. Man musste den Mund wirklich so gut es ging geschlossen lassen und die Jacke und Hose waren in Null Komma nichts schwarz. Ineressanterweise wahen die Mückenschwärme von weitem aus wie Nebel oder Regenschauer. Wir kreuzten den Abfluss des Mývatn, die Laxá, ein Fluss mit einer recht starken Strömung, der ausnahmsweise mal nicht schmutzig braun war.
Mittagspause haben wir in Skútustaðir gemacht, wo wir uns zuerst die relativ unspektakulären Pseudokrater angeschaut haben. Da die Mücken ziemlich unangenehm waren, machten wir die Runde um den Stakhólstjörn nicht.
Während wir darauf warteten, dass es 12 Uhr wurde, damit wir über das Buffett herfallen konnten, haben wir uns noch komische amerikanische Cartoons mit isländischem Untertitel angeschaut.
Das Buffett war schon speziell, eine Mischung aus Mainstream-Essen für europäische Touristen und isländischen „Spezialitäten“ wie Schafskopfsülze, Leberwurst, Blutwurst, getrocknetem Fisch (harðfiskur) und fermentiertem Hai (hákarl), der wie die Sau nach NH3 stank. Irgendwann fiel dann auch noch eine „Expedition“ des National Geographic’s ein. Da die Teilnehmer alle Namensschildchen trugen, wissen wir nun , dass es der Jerry war, der den ausgestopften Polarfuchs mit dem Teleobjektiv fotografiert hat.
Der Rückweg ging dann am östlichen Ufer des Mývatn entlang, wo bei Kálfaströnd und Höfði neben dichten Wäldern auch lustige Basaltformationen in und am Wasser zu bestaunen gab.
Wieder am Campingplatz haben wir dann Steffi und Matthias, die beiden Berliner aus Skaftafell wieder getroffen, die gerade nach einer Tour in den Ostfjorden hier ankamen, Wir sind dann noch mit den Rädern die 4 km bis zum Jarðbaðhólar gefahren, einem der Blauen Lagune nachempfundenn Thermalbad. Sehr entspannen, auch wenn das bläuliche Wasser sich zuerst etwas glitschig auf der Haut anfühlte, Dort haben wir etwa 2 Stunden im warmem wasser rumgelegen und sind danach wieder gemütlich zurückgeradelt. Nach dem üppigen Mittagessen gab es zum Abendessen Butterbrote. Danach haben wir noch bis 23:30 Uhr mit MAtthias und Steffi bei uns im Zelt gesessen und uns unterhalten.

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Ein Gedanke zu „04.08.08 Mývatn

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