Kalifornien im Juni

Während in Zürich König Fußball regiert, sitze ich hier in San Jose in einem 65 Grad Fahrenheit kühlen Hotelzimmer. Seit einer Woche bin ich nun in Kalifornien, wieder mal, diesmal allerdings leider ganz ohne meinen Liebsten, stattdessen mit einem Haufen Arbeitskollegen. Los ging die Reise letzten Dienstag, über Toronto nach San Francisco, wo mich leider niemand am Flughafen erwartet hat. Stattdessen musste ich das Gepäckband am Domestic Terminal ganz alleine finden, und trozt falschen Auskünften einer Flughafenmitarbeiterin habe ich meinen Rucksack schlussendlich gefunden. Dann bin ich zum ersten Mal BART gefahren, was erstaunlich vergleichbar zu S-Bahn fahren in Europa ist. Am Mittwoch habe ich Agnes dann ein wenig durch San Francisco geführt

und nachmittags haben wir uns Fahrräder ausgeliehen um damit über die Golden Gate Bridge


bis nach Sausolito zu fahren.


Am Donnerstag musste ich dann ersteinmal in meinen bevorzugten Laden hier in der Bay area gehen, nämlich zu REI, um dort Trockenfutter und Unterwäsche für den anstehenden Island-Urlaub zu kaufen. Danach haben wir auf dem Skyline Boulevard gepicknickt und sind ein wenig im Windy Hill Open Space Preserve spazieren gegangen.


Danach haben wir uns auf den Weg Richtung Osten gemacht, was aber eher müsam war, da wir ewig gebraucht haben, bis wir aus dem Stau der Bay Area raus waren.

Nach einer eher unspektakulären übernachtung in Oakdale (in the middle of nowhere) ging es dann am Freitag in den Yosemite National Park. Die Besteigung des Half Dome


habe ich mir und Agnes aber diesmal erspart, nach einer kurzen Stippvisite im Yosemite Valley sind wir die Tioga Road Richtung Osten bis nach Tuolumne Meadows gefahren. Und auch wenn das Valley schon etwas sehr überwältigendes hat, so ist die Fahrt immer weiter in die Sierra Nevada hinein und hinauf noch viel beeindruckender.

Da die Fahrt dann doch so ihre Zeit gebraucht hat, haben wir nur noch eine kleine Wanderung zum Dog Lake unternommen, wo wir aufgrund der späten Uhrzeit dann doch ziemlich alleine waren und die Gelegenheit nutzten, im See zu schwimmen, wenn das auch eine eher kühle Angelegenheit war. Am Samstag wollten wir dann gerne zu den Cathedral Lakes wandern, aber leider lag noch soviel Schnee, dass wir irgendwann den Weg nicht mehr gefunden haben, so dass wir lieber wieder umgekehrt sind und stattdessen noch eine kleine Wanderung auf den Lembert Dome unternommen haben, von dem aus man einen wunderbaren Ausblick auf Tuolumne Meadows und die High Sierra hatte.


Seit Sonntag bin ich nun in San Jose auf einer Konferenz und werde morgen einen Vortrag über meine Arbeit halten, weshalb ich nun mal schleunigst schlafen gehen sollte… Aber ein Bild, welches sich mir gestern am Pool bot, möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten:

Innerhalb der einen Stunde, die ich am Pool gesessen habe, hat dieses Kerlchen ungelogen 3(!!!) Burger verdrückt

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