Philip gibt mir noch 2 Jahre…

… bis ich mir doch ein Rennrad kaufen werde.

Wir waren am Sonntag schon wieder Fahrradfahren, diesmal aber wieder schön getrennt jeder auf seinem eigenen Rad. Da in den Bergen noch deutlich zu viel Schnee liegt und Philip fürs Skifahren einfach nicht zu begeistern ist, war bei dem schönen Wetter halt mal wieder Radfahren angesagt. Diesmal wollte ich wissen, ob ich es in dem gesetzten Zeitrahmen von 4 Stunden (Philip wollte unbedingt das Radrennen Paris-Roubaix anschauen) schaffen würde, bis zum Rhein und wieder zurück zu radeln. Der Hinweg war einfach, immer flussabwärts der Glatt entlang. Und weil wir nach 1 1/2 Stunden schon in Rheinsfelden angekommen waren, dachten wir uns, zurück können wir ja auch einen anderen Weg nehmen. Also sind wir den Rhein aufwärts gefahren bis wir zur Töss kamen, dort sind wir dann abgebogen, um der Töss aufwärts zu folgen. Zuerst ging es auf der rechten Seite des Flusses streng bergauf, ein Schild am Beginn des Anstieges kündigte schon an, dass es auf den nächsten 4 km 110 m hoch gehen würde. Aber weil wir ja zurück nach Zürich wollten, mussten wir die gewonnen Höhenmetern zum größten Teil wieder hinunterfahren, um die Töss zu überqueren und uns dann an einen deutlich strengeren Anstieg vom Tösstal ins Glatttal zu machen. Das hat aber erstaunlich gut geklappt, allerdings hatte ich seit dem Frühstück nichts mehr gegessen und so kam dann im Glatttal der Einbruch und meine Zuckerspeicher mussten erstmal im Velobeizli (schweizerdeutsch für Fahradkneipe) mit Cola und Schokokuchen aufgefüllt werden. Danach konnte ich dann aber wieder ganz gut reintreten, leider waren wir trotzdem 30 Minuten zu spät zurück und so hat Philip den entscheidenden Antritt beim Rennen Paris-Roubaix verpasst.

Was aber mal wieder sehr interessant zu beobachten war: Die Materialschlacht auf den Radwegen. Aber da das tollste Fahrrad oder das coolste Outfit leider wenig zur Fitness des Besitzers beiträgt, glaube ich ja noch nicht, dass ich in 2 Jahren ein Rennrad haben werde, denn auch mit meinem mittelmäßig coolen Fahrrad und definitiv uncoolen Klamotten hab ich den ein oder anderen Rennradfahrer in feschem Trikot abgehängt.

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