Das neue Jahr hat wunderbar begonnen

Eine Woche in den Bergen ist nun leider wieder vorbei… Es war eine wirklich schöne Woche mit vielen lieben Menschen.

Mitte November haben ein paar Kollegen/Freunde und ich uns überlegt, dass wir doch gemeinsam Silvester auf einer Hütte in den Bergen feiern könnten. Aber ob überhaupt noch eine Hütte zu kriegen sei so kurzfristig, da war ich eher skeptisch. Lena meinte jedoch, dass es immer Leute gäbe, die noch abspringen. Und tatsächlich hatten wir drei Wochen vor Silvester dann doch noch ein wunderschönes Chalet in Scuol gefunden.

Der Großteil der Gruppe war bereits Samstags angereist, aber da ich gerne am 28.12. noch auf den Schulball gehen und Philip seiner geliebten Oma noch einen Besuch abstatten wollte, konnten wir erst am Sonntag abend anreisen. Das Haus war wirklich ein Traum, 4 Schlafzimmer, 3 Badezimmer, ein riesiges Wohn-/Esszimmer mit einer riesigen Fensterfront nach Süden mit Blick auf die die Berge,
ein Ofen, gut ausgestattete Küche mit Spülmaschine, Waschmaschine, Fernseher, Internet,…

Montags war ich dann mit Lena, Edgar, Bine, Martin, Magda und Agnes Skifahren, Philip wollte lieber was gemütliches machen und ist deshalb die 900 Hm vom Tal bis zur Bergstation der Gondel zu Fuß gelatscht.

Den Silvesterabend haben wir dann mit Raclette und einer Abwandlung des Krabbelsacks verbracht,
bei der man das Geschenk, das man aus dem Sack gefischt hat, nicht behalten durfte. Stattdessen saßen wir alle um einen Tisch und haben reihum gewürfelt. Bei einer 1 oder 6 mussten wir unser Geschenk mit einer anderen Person am Tisch tauschen. Man kann sich vorstellen, dass es beliebtere und weniger beliebtere Kostbarkeiten zu tauschen gab, was zu sehr lustigen Aktionen geführt hat.
Neujahr war das Wetter eher trübe und wir auch alle etwas müde, also entschieden wir uns dazu, Agnes und Tobias alleine auf die Piste ziehen zu lassen und stattdessen Langlaufen zu gehen. Ich hab das noch nie vorher gemacht und mir hat es sehr gut gefallen, auch wenn ich mir eine Leistenzerrung zugezogen habe, die ich noch immer spüre.
Am Mittwoch war Philip noch immer nicht zum Skifahren zu bewegen, so dass ich mich dazu entschied, Lena, Edgar und Philip beim Einkaufen und im Café sitzen zu begleiten.

Donnerstag dann hatte ich Philip endlich lange genug angebettelt, so dass er endlich nachgab und mit uns auf die Piste ging (aber wahrscheinlich nur, weil wir am Abend in die Sauna des Bogn Engiadina wollten). Mittlerweile war der Schnee, der am Montag noch wirklich traumhaft war schon nicht mehr ganz so toll und vor allem auf der Talabfahrt gab es teilweise recht vereiste Stellen, was dazu führte, dass ich mal wieder zu viel Schiss hatte und die Talabfahrt alles andere als genossen habe… Aber ich bin heil unten angekommen, auch wenn ich zwischendurch ein paar Tränen vergossen hab… Der Saunabesuch war eher enttäuschend. Im Sommer waren wir ja in dem Römisch-Irischen Bad und das war wirklich toll, aber die Sauna war meiner Meinung nach viel zu klein für so viele Menschen und auch irgendwie atmosphärisch nicht wirklich gelungen. Aber um 19 Uhr mussten wir dann eh gehen, da wir irgendwie übersehen hatten, dass Donnerstags ab 19 Uhr Damensauna ist. Tja, und ohne Edgar und Philip wollten Lena und ich dann doch nicht bleiben.

Der Freitag wurde dann wieder so richtig schön vergammelt, das Wetter war leider nicht mehr so schön wie Anfang der Woche, so dass es mich absolut nicht mehr auf die Skipiste lockte, zumal am Freitag endgültig keiner mehr Lust auf Skifahren hatte.
Abends haben wir dann in Philips Geburtstag reingefeiert, was sehr lustig war, aber das ist es ja meistens mit der durchgeknallten Melter-Connection.

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