Ronda

So, das wird wohl der letzte Eintrag zu unserem Urlaub in Spanien sein, der ja nun auch schon wieder über einen Monat zurück liegt…

In Ronda angekommen fanden wir auch sehr schnell ein sehr hübsches Hostal, deutlich hübscher als das, wo wir die letzten drei Nächte verbracht hatten… Danach machten wir uns dann auf zur Stierkampfarena, um herauszufinden, wie die Öffnungszeiten dort waren. Wir waren ein klein wenig zu spät, als dass sich der Eintritt an dem Abend noch gelohnt hätte, also planten wir die Besichtigung des Plaza de Toros für den nächsten Tag und besichtigten lieber die berühmte Schlucht, weshalb sich die ganzen Tagestouristen von der Küste hierher verirrten.

Als dann die meisten Touristen wieder Richtung Süden unterwegs waren suchten wir uns eine gemütliche Tapas-Bar und genossen verschiedene kleine Leckereien. Und weil das so gut schmeckte und wir das in Granada ja sträflich vernachlässigt hatten, gingen wir danach gleich zur nächsten Bar, nur um da noch mehr Tapas und Alkohol zu konsumieren.

Da unser Hostalzimmer diesmal ausnahmsweise sehr ruhig zum Innenhof hin gegelgen war, hatten wir eine sehr erholsame und ruhige Nacht.

Am nächsten Morgen besichtigten wir dann den Plaza de Toros und unternahmen den Versuch, ein Photos, dass Philips Onkel Ende der Achtziger Jahre dort gemacht hatte und nun in unserer Wohnung in Hamburg an der Wand hängt, nachzumachen.

Anschließend machten wir uns auf Entdeckungstour hinab in die Schlucht, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die Brücke hatte, für die Ronde berühmt ist.
Es lohnt sich wirklich, mal ein wenig von den Haupttouristenströmen abzuweichen, denn plötzlich ist man gan alleine und entdeckt wirklich tolle Sachen.


Irgendwann war es dann auch mal Zeit, sich Richtung Bahnhof zu begeben, wo sich uns noch ein wunderschönes Motiv offenbarte

Die Rückfahrt nach Madrid war ereignislos. Ziemlich müde in Madrid angekommen, sollten sich dann unsere Befürchtungen bewahrheiten und in dem eine Woche zuvor reservierten Hostal gab es plötzlich keine Reservierung auf den Namen Bechtle mehr. Nach ewigem Diskutieren mit Händen und Füßen wurden wir dann kurzerhand in ein siffiges 4-Bett-Zimmer mit einem anderen Päärchen verfrachtet, aus dem wir dann am nächsten Morgen sehr früh flohen. Unser Gepäck wollten wir in diesem Hostal ganz sicher nicht lassen, also fuhren wir zum Flughafen um schonmal einzuchecken. Da unser Flug aber erst abends ging, war das morgens um 10 Uhr irgendwie nicht möglich, am Swiss-Schalter war keine Menschenseele zu sehen und bei der Lufthansa wollten sie uns auch nicht einchecken… Also haben wir unser Gepäck eingeschlossen, sind wieder zurück in die Stadt gefahren, haben noch ein wenig im Retiro abgehangen und sind dann irgendwann wieder zum Flughafen, wo wir 100 min vor Abflug keine Sitzplätze nebeneinander mehr bekommen haben. Im Flugzeug selber war auch niemand bereit mit uns zu tauschen, das übliche Phänomen mal wieder, dass die Leute irgendwie denken, sie hätten sich den von der Fluggesellschaft zugewiesenen Platz irgendwie verdient…

Advertisements

Gib deinen Senf dazu

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s