Was wäre, wenn…

von einer Sekunde auf die andere alle männlichen Säugetiere sterben würden?

Ich bin ja absolut kein Fan von Comics, aber Philip hat es tatsächlich geschafft, dass ich nun doch voll Begeisterung die Comics „Y: The last man“ von Brian K. Vaughan, Pia Guerra und José Marzán, Jr. lese. Dabei ist es aber vor allem die Geschichte, die ich spannend finde, weniger die Form der Geschichte.

Aber es ist eine wirklich interessante Idee für eine Science-Fiction-Geschichte, was passiert, wenn es plötzlich keine Männer mehr gäbe. Die Weltbevölkerung würde um 48% reduziert, aber 495 der Fortune 500 Vorstandschefs wären tot, 99% der Landbesitzer, 95% der Flugzeugpiloten, LkW-Fahrer und Schiffskapitäne, 92% der Gewaltverbrecher, 99% aller Mechaniker, Elektiker und Bauarbeiter,… aber 51% der weltweiten landwirtschaftlichen Arbeitskräfte wären noch am Leben.

Aus unerfindlichen Gründen hat allerdings Yorick, Sohn einer demokratischen Kongressabgeordneten in den Vereinigten Staaten und sein männliches Kapuzineräffchen überlebt. Er ist nun unterwegs mit einer ominösen Geheimagentin und einer Biochemikerin, um herauszufinden, warum er überlebt hat, aber eigentlich würde er sich viel lieber auf die Suche nach seiner Freundin Beth, die sich zum Zeitpunkt des „Genderzids“ im australischen Outback rumtrieb, machen. Dumm nur, dass so gut wie die gesamte Infrastruktur in den Vereinigten Staaten (und vermutlich auch in allen anderen Industrienationen) zusammengebrochen ist, weil die Straßen mit Autos blockiert sind, deren Fahrer am Steuer plötzlich gestorben sind, es keine Elektrizität gibt, weil die Kraftwerke nicht mehr betrieben werden können, es scheint keine Polizei mehr zu geben, dafür aber eine militante Gruppe männerhassender Frauen, die sich „Töchter der Amazonen“ nennen.

Ich bin mittlerweile beim zweiten Band von zehn angelangt, und ich könnte mir vorstellen, dass ich tatsächlich bis zum Ende weiterlese, weil ich natürlich schon wissen will, was die Männer umgebracht hat und warum Yorick überlebt hat.

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2 Gedanken zu „Was wäre, wenn…

  1. Hallo MiriamNa du Bloggerin… Wofür so WissenschafterInnen Zeit haben 😉 – Die Idee dieses Buches ist wirklich spannend(umgekehrt, eine Welt nur mit Männern übrigens auch). Du / ihr scheint eine „Nase“ für spannende Bücher zu haben. Im Moment amüsiere ich mich mit „Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ – total witzig und voller abstruser Einfälle. So richtig zum Ausspannen – zwischen einigen noch immer nicht ausgepackten Umzugskisten…Lieber Gruss, Andrea

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